14 January 2026, 14:33

Spöttisches Gedicht über Baerbock und Habeck löst Debatte im Auswärtigen Amt aus

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht vor dem Kanzleramt in Berlin mit Reportern, umgeben von Menschen mit Mikrofonen, mit Gebäuden im Hintergrund.

"Bild": Aufruhr im Ministerium wegen internem Spottgedicht" - Spöttisches Gedicht über Baerbock und Habeck löst Debatte im Auswärtigen Amt aus

Ein spöttisches Gedicht, das zwei ehemalige deutsche Minister auf die Schippe nimmt, hat im Auswärtigen Amt eine Debatte ausgelöst. Der Text, verfasst von Siegfried Geilhausen, Vizekonsul in Temeswar, Rumänien, erschien unter dem Pseudonym SIGGIG als Teil einer Sammlung mit dem Titel Ken & Barbie. Zeilen wie „Die Welt, feministisch konzipiert, soll gerettet werden – doch nicht alle lachten mit“ oder „Glatte Reden, ohne Können, verloren die Menschen aus dem Blick“ spielen direkt auf die Amtszeit von Baerbock und Habeck in der Ampelkoalition an.

Das Auswärtige Amt bestätigte, dass InternAA, die Zeitschrift, in der das Gedicht veröffentlicht wurde, als unabhängiges Mitarbeiterblatt fungiert und redaktionelle Entscheidungen ohne offizielle Aufsicht getroffen werden. Sowohl Baerbock als auch Habeck traten im September von ihren Ministerämtern zurück – Baerbock, um die UN-Generalversammlung zu leiten, Habeck, um an ein dänisches Forschungsinstitut zu wechseln. Der Titel des Gedichts spielt auf einen Spruch an, der oft mit Habecks Energiesparpolitik während seiner Zeit als Wirtschaftsminister in Verbindung gebracht wurde. Die Veröffentlichung in einem offiziellen Organ wirft nun Fragen nach innerbehördlicher Kritik auf.

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Die Kontroverse unterstreicht die Spannungen um das Erbe der Politik von Baerbock und Habeck. Das Gedicht bleibt weiterhin in der internen Zeitschrift des Auswärtigen Amts abrufbar, doch das Ministerium hat sich bislang nicht weiter geäußert. Beide ehemaligen Minister haben mittlerweile neue Positionen außerhalb der Bundesregierung übernommen.