31 January 2026, 12:04

SPD Solingen treibt Gewerbegebiete für mehr Wirtschaftskraft voran

Eine alte Stadtkarte mit zahlreichen Gebäuden, Straßen und Text, die eine geplante Entwicklung am unteren Rand anzeigt.

SPD Solingen treibt Gewerbegebiete für mehr Wirtschaftskraft voran

Die SPD-Fraktion in Solingen drängt auf eine beschleunigte Entwicklung von Gewerbegebieten, um die Attraktivität der Stadt für Unternehmen zu stärken. Bei einer jüngsten Sitzung im Start-up- und Technologiezentrum stimmten die Mitglieder einstimmig über konkrete Maßnahmen ab, um das Vorhaben voranzutreiben. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender wirtschaftlicher Herausforderungen und einer steigenden Nachfrage nach Gewerbeflächen.

Im Fokus stehen zwei zentrale Gebiete: Fürkeltrath II und Schrodtberg. Hier sollen umgehend rechtliche und strukturelle Vorbereitungen getroffen werden, damit die Stadt schnell handeln kann, sobald Unternehmen Interesse signalisieren. Auch für Piepersberg-West ist eine erste Machbarkeitsprüfung geplant, um das Potenzial für eine spätere Erschließung zu bewerten.

Die Vorbereitungen beginnen mit detaillierten Planungen, nicht mit sofortigen Baumaßnahmen. Straßen und Flächen bleiben vorerst unberührt, bis sich konkrete Ansiedlungsprojekte abzeichnen – dies soll spätere Bauvorhaben beschleunigen. Nachhaltigkeit spielt dabei eine zentrale Rolle: Geplant sind Photovoltaikanlagen, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und umweltfreundliche Bauweisen.

Die SPD betont, dass zunächst Brachflächen Vorrang vor Neuausweisungen erhalten. Ziel ist es, Arbeitsplätze zu sichern und die wirtschaftliche Zukunft Solingens zu stärken, indem die Stadt für Unternehmen attraktiver wird. Um den Prozess zu beschleunigen, wurden bereits Anträge für die Ratssitzung am 5. März eingereicht.

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Die Vorschläge zielen darauf ab, wirtschaftliches Wachstum mit ökologischer Verantwortung in Einklang zu bringen. Bei einer Zustimmung könnten die Pläne Solingen in die Lage versetzen, flexibel auf Unternehmensanfragen zu reagieren – ohne Kompromisse bei den Nachhaltigkeitsstandards. Die nächsten Schritte hängen von der anstehenden Ratsabstimmung und weiteren Standortanalysen ab.