Solingens Stimme geht: Sabine Rische verlässt nach 30 Jahren die Stadtverwaltung
Jonas WagnerSolingens Stimme geht: Sabine Rische verlässt nach 30 Jahren die Stadtverwaltung
Sabine Rische geht nach 30 Jahren im Solinger Öffentlichen Dienst in den Ruhestand
Die in Krefeld geborene Beamtin prägte über drei Jahrzehnte die Stadtverwaltung Solingens – vor allem in den Bereichen Stadtentwicklung und Kommunikation. Im September 1989 begann ihre Laufbahn, die sie als Vermittlerin zwischen Bürgerschaft und Verwaltung hinterlässt. Ihr Erbe: eine bürgernahe Öffentlichkeitsarbeit.
Ihren Einstieg fand Rische in der Pressestelle, wo sie 30 Jahre lang komplizierte Verwaltungsthemen verständlich aufbereitete. Ob Straßenbau, Umleitungen oder Baustellen – sie sorgte dafür, dass die Solinger:innen die Zusammenhänge begreifen. Mit der Zeit weitete sich ihr Aufgabenfeld aus: Sie begleitete den Ausbau der Kinderbetreuung und die Einführung der Solinger Freizeitkarte.
Auch bei großen kommunalen Vorhaben war sie beteiligt, etwa bei der Neugestaltung des Stadtteils Ohligs, dem Hochwasserschutz oder der Sanierung von Schloss Burg. Kein einzelnes Projekt prägte ihre Karriere, doch ihr Talent, komplexe Inhalte verständlich zu vermitteln, wurde zu ihrem Markenzeichen.
Darüber hinaus entwickelte Rische eine Leidenschaft für Stadtplanung. Stets betonte sie die Stärken Solingens und machte die Fortschritte der Stadt für die Bürger:innen sichtbar. Selbst im Ruhestand bleibt sie der Verwaltung verbunden: Künftig wird sie die Stadtentwicklungsgesellschaft in kleineren Projekten unterstützen.
Mit ihrem Abschied endet für viele in Solingen eine Ära. Generationen lang war sie eine zentrale Schnittstelle zwischen Rat und Bürgerschaft. Ihr Wirken sicherte, dass öffentliche Projekte und Entscheidungen für alle transparent und nachvollziehbar blieben.






