04 March 2026, 08:04

Solingen plant radikalen Wirtschaftsschub mit neuem Masterplan für Arbeit und Gewerbegebiete

Ein detailliertes altes Stadtplan von einer Stadt mit Gebäuden, Straßen und Text, der eine geplante Entwicklung am Boden anzeigt.

Solingen plant radikalen Wirtschaftsschub mit neuem Masterplan für Arbeit und Gewerbegebiete

In Solingen formiert sich ein überparteiliches Bündnis für einen neuen Ansatz beim Wirtschaftswachstum. CDU, SPD, BfS und FDP haben sich zusammengeschlossen, um einen "Masterplan für Arbeit und Wirtschaft" vorzulegen. Ihr Ziel: die Prioritäten der Stadt neu ausrichten – durch Bürokratieabbau und beschleunigte Schaffung von Arbeitsplätzen.

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Der gemeinsame Antrag konzentriert sich auf zwei zentrale Standorte: den Schrodtberg und Fürkeltrath II. Diese Gebiete sollen aktiv erschlossen werden, während Piepersberg-West auf mögliche gewerbliche Nutzung geprüft wird. Auf zusätzliche Gutachten wird verzichtet, um stattdessen zügig handeln zu können – statt weitere Studien in Auftrag zu geben.

Neue Gewerbegebiete entstehen mit Nachhaltigkeit als Grundprinzip. Photovoltaikanlagen werden verpflichtend, und Flächen für Gastronomie wie Restaurants und Cafés sind vorgesehen. Zudem sorgen starke ÖPNV-Anbindungen dafür, dass die Gebiete für Beschäftigte und Unternehmen gut erreichbar sind.

Der Plan streicht überflüssige lokale Vorschriften, die über Landes-, Bundes- oder EU-Recht hinausgehen. Durch die Abschaffung der Richtlinie 12 aus dem Stadtratsbeschluss von 2024 sollen Genehmigungsverfahren vereinfacht und Investitionen angelockt werden. Jede neue Ansiedlung muss vorrangig Arbeitsplätze für Einheimische schaffen – damit die Bevölkerung direkt vom Wirtschaftswachstum profitiert.

2024 gab es keine konkreten Schritte zur Entwicklung von Schrodtberg oder Fürkeltrath II. Der neue Vorschlag, der für 2026 angesetzt ist, verlagert den Fokus von Einschränkungen auf Umsetzung – und soll Solingen so wettbewerbsfähiger machen.

Der Antrag legt klare Regeln für künftige Entwicklungen fest: Solaranlagen, Verkehrsanbindungen und eine arbeitsmarktorientierte Planung prägen die neuen Gewerbegebiete. Wird der Plan angenommen, könnte er das Wachstum beschleunigen und Solingens wirtschaftliche Zukunft sichern.