Solingen gründet Büro der Armutskonferenz für nachhaltige Hilfe vor Ort
Jonas WagnerSolingen gründet Büro der Armutskonferenz für nachhaltige Hilfe vor Ort
In Solingen wurde ein Büro der Armutskonferenz eingerichtet, um lokale Herausforderungen zu bewältigen und bedürftige Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen. Die Initiative soll die Arbeit zwischen den jährlichen Konferenzen kontinuierlich fortsetzen und konkrete Projekte für von Armut Betroffene entwickeln.
Das Büro entstand im Anschluss an die erste Armutskonferenz, die in diesem Frühjahr im Solinger Theater stattfand. Rund 70 Fachleute nahmen an der Veranstaltung teil, die den Grundstein für die neue Arbeitsgruppe legte.
Das erste Treffen fand im Mehrgenerationenhaus in der Van-Meenen-Straße statt. Zu den Mitgliedern zählen Vertreter des Sozialausschusses, der Arbeitslosen- und Obdachlosenhilfe, lokale Initiativen sowie Migrantenselbstorganisationen. Viele bringen eigene Erfahrungen mit den Schwierigkeiten mit, denen benachteiligte Gruppen gegenüberstehen.
Zum Sprecher des Büros wurde Horst Koss, Vorsitzender des Sozialausschusses, gewählt. Die Gruppe wird sich nun alle vier Wochen treffen, um Maßnahmen zügig umzusetzen. Unterstützung erhalten sie dabei auch von den städtischen Mitarbeitern Jan Welzel und Heike Auer aus der Strategischen Planung.
Das Büro agiert als zivilgesellschaftliche Initiative – unabhängig von politischen Armutsbekämpfungsmaßnahmen. Im Fokus stehen maßgeschneiderte Lösungen für Solinger Bürgerinnen und Bürger sowie die Aufrechterhaltung des Schwungs zwischen den jährlichen Konferenzen.
