Solingen einigt sich auf Kompromiss für die geplante Veloroute II zwischen Ohligs und Mitte
Anna FuchsSolingen einigt sich auf Kompromiss für die geplante Veloroute II zwischen Ohligs und Mitte
In Solingen ist ein Kompromiss für die geplante Veloroute II gefunden worden, die die Stadtteile Ohligs und Mitte verbinden soll. Die Einigung ermöglicht es den Stadtplanern, mit detaillierten Trassenuntersuchungen fortzufahren – unter Abwägung der Interessen von Radfahrern, Autofahrern und Anwohnern.
Die Stadtverwaltung wird nun zwei mögliche Varianten für den Radweg prüfen: eine Führung entlang einer stark befahrenen Hauptstraße sowie eine Alternative über ruhigere Nebenstraßen. Die Nebenstraßen-Variante könnte Radfahrern eine sicherere und möglicherweise schnellere Route bieten und Konflikte mit dem dichten Verkehr verringern.
Ein zentrales Anliegen der Anwohner waren Parkplatzfragen. Um dies zu berücksichtigen, wird die Verwaltung versuchen, möglichst viele Stellplätze zu erhalten und deren Nutzung durch Anwohnerparkausweise, Kurzparkzonen und ausgewiesene Ladebereiche zu optimieren. Die Verantwortlichen betonten, dass die Minimierung von Parkplatzverlusten weiterhin Priorität habe.
Jürgen Albermann, Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat, begrüßte die Einigung. Er unterstrich, wie wichtig es sei, bei der finalen Streckenführung alle Verkehrsnutzer und Anwohner zu berücksichtigen. In den kommenden Wochen wird die Verwaltung vorläufige Detailpläne für beide Varianten vorlegen.
Der Kompromiss ebnet den Weg für die weitere Planung der Veloroute II. Beide Routenoptionen werden sorgfältig evaluiert – mit Fokus auf Sicherheit, Effizienz und die Auswirkungen auf die Anwohner. Konkrete Vorschläge für die Hauptstraßen- und die Nebenstraßen-Alternative sollen bald vorgelegt werden.






