21 December 2025, 03:37

Skate Park: 'Old Franken Forest' Beschwert sich, Stadt Kontert

Eine Person fährt in der Mitte des Bildes Skateboard, mit Pflanzen, Bäumen, Gras und einer Böschung im Hintergrund, eine weitere Person steht rechts, ein Weg unten und der Himmel oben.

Skate Park: 'Old Franken Forest' Beschwert sich, Stadt Kontert

Skatepark: „Alter Frankenforst“ klagt an – Stadt widerspricht

Teaser: Wie erwartet gibt es Widerstand gegen die geplante Sanierung des Skateparks an der Saaler Mühle. Die Bürgerinitiative „Alter Frankenforst“ begründet ihre Klage mit einer Vielzahl von Kritikpunkten – die Stadtverwaltung hält dagegen.

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19. Dezember 2025, 17:37 Uhr

Die geplante Sanierung des Skateparks an der Saaler Mühle im Wert von 1,2 Millionen Euro steht nun vor rechtlichen Hürden. Der Verein Alt-Frankenforst e.V. hat Klage eingereicht und argumentiert, das Projekt verstoße gegen Umwelt- und Planungsvorschriften. Die Stadtverwaltung betont hingegen, dass alle Pläne ordnungsgemäß genehmigt und auf korrekter Dokumentation basierend seien.

Laut Alt-Frankenforst e.V. seien die ursprünglichen Skate-Elemente illegal errichtet worden. Zudem führe die Sanierung zu erhöhter Lärmbelastung und erschwere den Zugang für Rettungsfahrzeuge. Die Initiative zweifelt außerdem den Bedarf und die Barrierefreiheit der modernisierten Anlage an. Als Hüter des Landschaftsschutzes nach §3 des Umweltrechtsbehelfsgesetzes sieht der Verein die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllt.

Die Stadtverwaltung weist diese Bedenken zurück. Die Behörden verweisen darauf, dass für den ursprünglichen Bau umfassende Planungs- und Baugenehmigungen vorlägen. Die Sanierung umfasse zudem energieeffiziente, zeitgesteuerte Flutlichtanlagen. Als ökologische Vorteile werden eine verringerte Versiegelungsfläche, zusätzliche Baumpflanzungen, Behindertenparkplätze und ein Multifunktionsfeld für verschiedene Nutzergruppen genannt. Zwar könnte die Klage zu Verzögerungen führen, doch die Stadt erwartet keine größeren Rückschläge, sobald die Fakten geklärt sind. Zu den Einwänden der Initiative bezüglich Bedarf und Barrierefreiheit hat die Verwaltung sich nicht geäußert, da diese Punkte auch nach ausführlichen Diskussionen umstritten bleiben. Da die Vorbereitungen vor der Klageeinreichung bereits weit fortgeschritten waren, sieht sich die Stadt gut aufgestellt, um das Projekt voranzutreiben.

Die Zukunft des Skateparks bleibt vorerst ungewiss, während das Klageverfahren läuft. Sollte das Projekt genehmigt werden, sind neue Attraktionen geplant – unter Berücksichtigung der von der Stadt genannten Umweltschutzmaßnahmen. Das Urteil wird entscheiden, ob die Modernisierung wie vorgesehen umgesetzt wird.