Schwerer Raser-Unfall in Mülheim: Zwei junge Männer nach nächtlicher Fahrt verletzt
Anna FuchsSchwerer Raser-Unfall in Mülheim: Zwei junge Männer nach nächtlicher Fahrt verletzt
Schwerer Unfall in Mülheim an der Ruhr: Zwei junge Männer bei mutmaßlichem Raserdelikt verletzt
In den frühen Morgenstunden des 22. Januar 2023 verunglückten zwei junge Männer bei einem Hochgeschwindigkeitsunfall in Mülheim an der Ruhr schwer. An der Kreuzung Am Schloss Broich und Bergstraße kam ein Lexus IS250 von der Fahrbahn ab. Die Polizei geht von illegalen Straßenrennen und Alkohol- oder Drogeneinfluss als Unfallursache aus.
Gegen 1:50 Uhr verlor der Fahrer des Lexus in überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über den Wagen und prallte gegen einen Baum. Das zunächst als grau beschriebene, später jedoch als schwarz bestätigte Fahrzeug war mit einem 22-jährigen Mann aus Mülheim und einem 19-jährigen Beifahrer aus Mönchengladbach besetzt. Der ältere Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde notärztlich ins Krankenhaus gebracht, während der jüngere Insasse mit leichteren Verletzungen davonkam.
Zeugenaussagen zum Unfallhergang sind widersprüchlich – unklar ist, wer zum Zeitpunkt des Crashs tatsächlich am Steuer saß. Der 19-Jährige soll die Kennzeichen des Wagens abmontiert und über einen Zaun in nahegelegene Büsche geworfen haben. Zudem stellte sich heraus, dass der 22-Jährige möglicherweise über keinen gültigen Führerschein verfügte. Bei beiden Männern besteht der Verdacht auf Alkohol- oder Drogeneinfluss; die Beamten entnahmen daher Blutproben. Ein spezialisiertes Unfallermittlungsteam sicherte Spuren am Unfallort.
Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Verdachts auf illegale Autorennen. Der Unfallort im Stadtteil Broich blieb stundenlang abgesperrt, während die Ermittler das Wrack und die Umgebung nach Hinweisen auf die Unfallursache durchsuchten.
Die beiden Verletzten stehen weiterhin unter Verdacht, während die Behörden die genauen Umstände des Unfalls rekonstruieren. Je nach Ergebnis der toxikologischen Untersuchungen und der Zeugenbefragungen könnten Anklagen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und möglicherweise wegen unerlaubter Straßenrennen folgen. Der Vorfall wirft erneut Fragen nach rücksichtslosem Fahrverhalten in der Region auf.






