30 April 2026, 14:08

Schwerer Großbrand bei Ewald Dörken AG fordert stundenlangen Feuerwehr-Großeinsatz

Feuerwehrleute in Helmen und Ausrüstung nutzen Schläuche, um ein Lagerfeuer zu löschen, mit Rauch, der aus dem Gebäude aufsteigt und Trümmern, die draußen verstreut sind.

Schwerer Großbrand bei Ewald Dörken AG fordert stundenlangen Feuerwehr-Großeinsatz

Großbrand bei Ewald Dörken AG in Herdecke – stundenlanger Einsatz der Feuerwehr

Am Freitagabend brach in den Produktionshallen der Ewald Dörken AG in Herdecke ein schwerer Brand aus, der einen Großeinsatz der Rettungskräfte erforderte. Gegen 20:00 Uhr begann das Feuer, bei dem dicker Rauch eine Fertigungshalle füllte – ausgelöst durch brennende Kunststoffe. Die Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen die Flammen, bis der Brand in den frühen Morgenstunden des Samstags schließlich als gelöscht gemeldet werden konnte.

Die Feuerwehr Herdecke erhielt um 20:07 Uhr den ersten Notruf, nachdem in der Millöckerweg ein Brandmelder ausgelöst hatte. Bereits fünf Minuten später trafen die ersten Einsatzkräfte am Standort in der Wetterstraße ein. Sie fanden die Halle zwar bereits evakuiert vor, doch war sie mit Rauch gefüllt, der von einem brennenden Ofen mit Kunststoffmaterialien ausging.

Das Feuer breitete sich schnell über das Lüftungssystem des Gebäudes aus, während Rauch durch einen Kamin nach außen drang. Die Behörden warnten die Bevölkerung über die NINA-App vor Geruchsbelästigung und möglichen Gefahren. Trotz der Löscharbeiten flammte der Brand gegen 22:10 Uhr erneut auf, sodass zusätzliche Kräfte anrückten.

Insgesamt waren neun Feuerwehren sowie über 20 Spezialeinheiten mit Atemschutz im Einsatz. Mehr als 132 Einsatzkräfte arbeiteten daran, Teile der Anlage zu demontieren, um mit Spezialgerät an die Brandherde zu gelangen. Um 00:24 Uhr gab die Feuerwehr Entwarnung, dass das Feuer unter Kontrolle sei; die Entwarnung für die Geruchsbelästigung folgte um 1:19 Uhr. Erst um 2:30 Uhr konnte schließlich die Meldung "Feuer aus" gegeben werden, bevor die Einsatzstelle an die Polizei zur Ursachenermittlung übergeben wurde.

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Unterstützungskräfte, darunter die Johanniter-Unfall-Hilfe, versorgten die erschöpften Einsatzkräfte während des Einsatzes mit Verpflegung.

Der Brand bei der Ewald Dörken AG erforderte einen koordinierten Einsatz mehrerer Rettungsdienste über mehrere Stunden. Nach der vollständigen Löschung des Feuers um 2:30 Uhr beginnt nun die Suche nach der Brandursache. Der Vorfall zeigte einmal mehr die schnelle Reaktionsfähigkeit der örtlichen Wehren – aber auch die besonderen Herausforderungen, die Industriebrände mit Kunststoffen mit sich bringen.

Quelle