Schützenfest in Schiefbahn startet mit Wikinger-Schloss und königlichen Tränen
Lotta AlbrechtSchützenfest in Schiefbahn startet mit Wikinger-Schloss und königlichen Tränen
Schützenfest der Schiefbahner Bruderschaft beginnt heute
Eine Gruppe von etwa 50 Schützen hat das Schießstandgebäude am Bolzplatzweg für das diesjährige Fest in ein königliches Schloss verwandelt. Das Bauwerk wurde als nordische Wikingerfestung gestaltet und mit 160 dunkel gebeizten Holzbohlen verkleidet.
Besondere Details wie ein Hirschgeweih über dem Eingang und ein Brunnen mit Springbrunnen zieren das Schloss. Auch ein „Notfallhahn“ für das Lieblingsgetränk des Königs, Fanta-Korn, wurde eingebaut. Das gesamte Gebäude ist illuminiert und mit Abbildungen der königlichen Familie geschmückt.
Am Dienstagabend überreichten Unterstützer das Schloss an Jan I. (Hille) Hillebrands, den König der St.-Sebastianus-Bruderschaft Schiefbahn. Der Monarch war sichtlich gerührt und zu Tränen bewegt ob der Verwandlung.
Programmhöhepunkte heute: Um 18:30 Uhr findet auf dem Hubertusplatz ein musikalischer Auftritt statt, bei dem alle Kapellen präsentiert werden, die mit dem Regiment marschieren. Später steigt im Festzelt am Jahnplatz eine Party unter dem Motto „Köln feiert Schiefbahn“. Die Bands de Räuber und Klüngelköppe sowie DJ Aaron sorgen für Stimmung. Karten sind noch an der Abendkasse für 25 Euro erhältlich.
Das Fest markiert den Auftakt der Feierlichkeiten der Schiefbahner Bruderschaft. Das umgestaltete Schloss und das abwechslungsreiche Programm zeigen den Einsatz und die Begeisterung der Gemeinschaft. Besucher können Tickets weiterhin vor Ort für 25 Euro erwerben.






