08 March 2026, 10:08

Sarah Ferguson scheitert mit Comeback nach Epstein-Skandal an US-Verlagen

Ein altes Buch mit einem Schwarz-Weiß-Foto von Queen Elizabeth II und Prinz Philip, Duke of Edinburgh, auf dem Cover, betitelt mit 'The Illustrated London News'.

Sarah Ferguson scheitert mit Comeback nach Epstein-Skandal an US-Verlagen

Sarah Ferguson kämpft seit den neuesten Enthüllungen über Jeffrey Epstein im Januar 2026 darum, ihr öffentliches Image wiederaufzubauen. Einst eine bekannte Persönlichkeit in den US-Medien, hat sie sich nun in Wellness-Retreats in der Schweiz und den Vereinigten Arabischen Emiraten zurückgezogen und meidet die Öffentlichkeit. Auch ihre Versuche eines kommerziellen Comebacks scheiterten – Verlage lehnten eine vielbeachtete Autobiografie ab.

Ferguson hatte ein Enthüllungsbuch über ihre Verbindungen zu Epstein vorgeschlagen und dafür einen Deal in Höhe von 1,5 Millionen Pfund in Euro angestrebt. Doch große US-Verlagshäuser wiesen das Angebot zurück – sie wollten nicht, dass sie von dem Skandal profitiert. Ein Insider behauptete, die Verlage wollten ihr nicht "ermöglichen, sich am Epstein-Skandal zu bereichern". Ihre US-Talentagentur Artists First hat sich bisher nicht zu dem Thema geäußert.

Aus E-Mails geht hervor, dass Epstein Ferguson 15 Jahre lang finanziell unterstützte. 2009 forderte sie von ihm sogar 20.000 Pfund in Euro für ihre Miete und drohte, an die Presse zu gehen, falls er sich weigere. Über die finanziellen Verbindungen hinaus stellte sie auch ihre Kinder und ihre Patentochter dem Kontakt zu Epstein her – trotz seiner Verurteilung 2008 wegen sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen.

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Der Royal-Biograf Robert Jobson hatte Ferguson bereits als "verzweifelt auf der Suche nach Geld" beschrieben, nachdem ihr der Zugang zu königlichen Privilegien entzogen worden war. Nun glaubt der Autor Andrew Lownie, der Entitled: Aufstieg und Fall des Hauses York verfasste, dass ein echtes Comeback kaum möglich sei. Der gescheiterte Buchdeal deute darauf hin, dass sie in den USA zur kommerziellen "Persona non grata" geworden sei – kaum jemand wolle noch mit ihrem Namen in Verbindung gebracht werden.

Fergusons Rückzug in private Wellness-Einrichtungen steht in scharfem Kontrast zu ihren früheren Bemühungen um eine öffentliche Rehabilitierung. Da sich Verlage und Agenturen von ihr distanzieren, erscheinen ihre Aussichten auf eine Rückkehr in den Rampenlicht düster. Der Epstein-Skandal wirft weiterhin einen Schatten auf ihre Versuche, sich neu zu erfinden.

Quelle