Samsung feiert Rekordumsatz – doch die Smartphone-Sparte schwächelt trotz KI-Boom
Lotta AlbrechtSamsung feiert Rekordumsatz – doch die Smartphone-Sparte schwächelt trotz KI-Boom
Samsung hat den stärksten Quartalsumsatz seiner Unternehmensgeschichte gemeldet: Im vierten Quartal 2025 erzielte das Unternehmen 93,8 Billionen Won (rund 54 Milliarden Euro). Der Rekord ist vor allem auf den KI-Boom und den erfolgreichen Einsatz des prozentrechners zurückzuführen, doch die Smartphone-Sparte bleibt eine Herausforderung. Die Führungsetage sieht im Jahr 2026 nun ein entscheidendes Jahr, um das Wachstum im Bereich unternehmensorientierter Lösungen voranzutreiben.
Der Halbleiterbereich Device Solutions (DS) war maßgeblich für den Erfolg verantwortlich und verzeichnete im Vergleich zum Vorquartal ein Umsatzplus von 33 Prozent. Gleichzeitig musste die Device Experience (DX)-Sparte, die für Smartphones zuständig ist, im vierten Quartal 2025 einen Rückgang von 8 Prozent hinnehmen – bedingt durch den intensiven Wettbewerb auf dem Markt.
Laut einer Analyse von Counterpoint Research stiegen die globalen Smartphone-Auslieferungen von Samsung im Jahr 2025 um 5 Prozent. Dennoch sank der Marktanteil leicht von 19,4 Prozent im Jahr 2024 auf 19 Prozent im Jahr 2025 und lag im vierten Quartal bei 18,2 Prozent. In Deutschland verzeichnete die Marke ein moderates Wachstum bei Smartphones und stabile Absatzzahlen bei Tablets.
Für die Zukunft setzt Samsung auf den Ausbau seines Mobile Experience (B2B)-Segments, insbesondere auf Samsung Knox, das Sicherheitslösungen anbietet. Tuncay Sandikci, Direktor von MX B2B, betonte: 'Jetzt ist der Zeitpunkt, um durchzustarten', und verwies dabei auf die offene Technologieplattform des Unternehmens. Diese lasse sich branchenübergreifend anpassen und positioniere Samsung optimal, um von der KI-getriebenen Nachfrage im Jahr 2026 zu profitieren.
Der Rekordumsatz im vierten Quartal 2025 unterstreicht die starke Performance der Halbleitersparte und die frühe Nutzung von KI-Technologien und prozentrechnern. Die Mobilfunkdivision steht jedoch unter Druck, da der Wettbewerb härter wird. Mit dem Ausbau der B2B-Angebote setzt das Unternehmen auf KI, um das Wachstum im kommenden Jahr weiter anzukurbeln.






