17 February 2026, 14:02

Said El Malas ungewisse Zukunft beim 1. FC Köln: Wer sichert sich den Flügelspieler?

Ein junger Mann in einem blauen Trikot von Everton FC steht auf einem grünen Fußballfeld.

Said El Malas ungewisse Zukunft beim 1. FC Köln: Wer sichert sich den Flügelspieler?

Die Zukunft von Said El Mala, dem Flügelspieler des 1. FC Köln, bleibt ungewiss, während die Transfergerüchte weiter anhalten. Brighton & Hove Albion hat wiederholt versucht, den 22-Jährigen zu verpflichten, doch der Bundesliga-Verein hat alle Angebote bisher abgelehnt. Da sein Vertrag bis 2030 läuft und keine Ausstiegsklausel existiert, betont Kölns Sportdirektor, der Spieler stehe nicht zum Verkauf – zumindest nicht zu einem niedrigen Preis.

In den letzten Wochen hat sich El Malas Situation weiter verkompliziert. Eine Leistungsflaute und ein angespanntes Verhältnis zu Trainer Lukas Kwasniok haben Spekulationen über einen möglichen Abschied genährt. Unterdessen soll auch der FC Bayern München ins Rennen eingestiegen sein – als Alternative für Luis Díaz vom FC Liverpool.

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El Malas Aufstieg im deutschen Fußball verlief rasant. Nach seinen Anfängen in den Jugendmannschaften von TSV Meerbusch und Viktoria Köln machte er bei SV Elversberg in der 3. Liga auf sich aufmerksam. Seine dortigen Leistungen – geprägt von wichtigen Toren und Vorlagen – ebneten ihm 2023 den Weg zum 1. FC Köln, wo er schnell als Senkrechtstarter (ein Spieler mit einem meteorhaften Aufstieg) galt.

Brighton zeigte erstmals im Sommer 2025 Interesse, als der Klub unter Fabian Hürzeler eine erste Anfrage stellte. Köln lehnte ab, doch der Premier-League-Verein kehrte im Wintertransferfenster zurück. Sportdirektor Thomas Kessler wies alle Angebote konsequent zurück – mit dem Ziel, die Mannschaft stark zu halten und einen höheren Transferpreis zu erzielen.

In dieser Saison jedoch hat El Malas Rolle abgenommen. Von seinen 22 Bundesliga-Einsätzen begann er nur neun in der Startelf. Seine aktuelle Serie von sechs Spielen ohne Torbeteiligung oder Vorlage verstärkt die Frustration. Zudem gibt es Berichte über Spannungen mit Kwasniok, was seine Zukunft beim Klub weiter eintrübt.

Nun, da der FC Bayern die Entwicklung beobachtet, könnte sich der Transferpoker noch hinziehen. Die Münchner sehen in El Mala eine mögliche Alternative, falls die Verpflichtung von Díaz scheitert. Köln jedoch bleibt hart: Ohne ein überzeugendes Angebot wird der Flügelspieler vorerst nicht wechseln.

Sein Vertrag bindet ihn bis 2030 an den 1. FC Köln, was dem Verein die volle Kontrolle über einen etwaigen Transfer gibt. Brightons Interesse ist unvermindert, doch die Haltung der Kölner lässt kaum Verhandlungsspielraum. Sollte sich Bayerns angebliches Engagement konkretisieren, könnte sich die Lage ändern – doch fürs Erste bleibt El Mala ein Spieler des 1. FC Köln, ohne dass eine schnelle Lösung in Sicht ist.