Sabotage an Bahnanlagen: Bundespolizei ermittelt nach schwerem Kabeldiebstahl in Gelsenkirchen
Anna FuchsSabotage an Bahnanlagen: Bundespolizei ermittelt nach schwerem Kabeldiebstahl in Gelsenkirchen
Bundespolizei Berlin ermittelt nach schwerem Angriff auf Eisenbahninfrastruktur in Gelsenkirchen
Zwischen dem 15. und 16. Februar haben Unbekannte Signalkabel an einem Bahnübergang am Hüttweg gestohlen und sabotiert. Durch die Beschädigungen musste ein Teil der Güterstrecke gesperrt werden, was zu erheblichen Behinderungen im Zugverkehr führte.
Die Tat ereignete sich in der Nacht, die Zerstörungen wurden gegen 3 Uhr morgens am 16. Februar entdeckt. Die Täter entfernten insgesamt 15 Meter Kabel, von denen ein Teil auf den Gleisen zurückgelassen wurde. Als später ein Zug über die Trümmer fuhr, entstand zusätzlicher Schaden.
Die Polizei Berlin schätzt die Reparaturkosten auf etwa 50.000 Euro. Der Fall wird als besonders schwerer Diebstahl, Sachbeschädigung und Störung öffentlicher Betriebe behandelt. Die Beamten warnen, dass solche Handlungen Menschenleben gefährden, da Bahnanlagen unter Strom stehende Komponenten enthalten – einige Oberleitungen führen bis zu 15.000 Volt.
Die Ermittler suchen nun nach Zeugen. Wer Hinweise zum Vorfall oder zu möglichen Tätern hat, kann sich kostenlos unter 0800 6 888 000 oder 0231 562247-0 an die Bundespolizei Berlin wenden.
Durch den Kabeldiebstahl und die anschließende Streckensperrung kam es zu Verspätungen und Sicherheitsbedenken. Die Ermittler fahnden weiterhin nach den Verantwortlichen und betonen die schweren Risiken, die mit Manipulationen an Bahnanlagen verbunden sind. Die Bevölkerung wird aufgefordert, sich mit relevanten Informationen zu melden.






