30 April 2026, 14:08

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligen Braunkohleflächen im Rheinland

Luftbild einer großen Halle mit Solarpanelen auf dem Dach, umgeben von Fahrzeugen, Bäumen, Gras und Masten, mit Hügeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

RWE baut riesige Solarparks auf ehemaligen Braunkohleflächen im Rheinland

RWE plant Bau mehrerer Solarparks im rheinischen Braunkohlerevier

Der Energiekonzern RWE hat Pläne für den Bau mehrerer Solarparks im rheinischen Braunkohlerevier von Nordrhein-Westfalen bekannt gegeben. Die Projekte sollen eine Leistung von 86,5 Megawatt liefern und noch in diesem Jahr ans Netz gehen. Zudem testet das Unternehmen eine Agrar-Photovoltaik-Demonstrationsanlage, die Landwirtschaft und Solarstromerzeugung kombiniert.

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Die neuen Solaranlagen entstehen auf rekultivierten Flächen östlich und westlich der Autobahn A44n zwischen Bedburg und Jüchen. Das Gebiet gehörte einst zum Tagebau Garzweiler. Durch die Nutzung der bereits vorhandenen Netzanschlüsse der ehemaligen Grube will RWE den Bau beschleunigen und die Kosten senken.

RWE betreibt in der Region bereits sieben Solarparks, von denen vier über Batteriespeicher verfügen. Nun will das Unternehmen sein Portfolio an Erneuerbaren Energien weiter ausbauen und strebt mindestens 500 Megawatt neuer Solar- und Windkraftkapazitäten in der Region an. Künftige Projekte könnten sich auf Flächen in der Nähe von Autobahnen konzentrieren, wo die Genehmigungsverfahren schneller ablaufen und die öffentliche Akzeptanz höher ist.

In einem separaten Vorgang klärte kürzlich ein Beratungsbeschluss, dass Netzbetreiber Kunden nicht über den Voll-Einspeisebonus für Solarstrom gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2023 informieren müssen.

Die erste Phase von RWEs Solarausbau wird bis 2025 86,5 Megawatt Leistung bereitstellen. Die Projekte nutzen ehemalige Bergbauflächen und bestehende Infrastruktur. Gleichzeitig erforscht das Unternehmen weiterhin Agrar-Photovoltaik und andere Innovationen, um die Erzeugung erneuerbarer Energien in der Region zu steigern.

Quelle