24 May 2026, 16:04

Runder Tisch sucht Lösungen nach Silvestervorfällen an der Hasseldelle

Nach den Neujahrs-Krawallen: Runde-Tisch-Gespräche in Hasseldelle

Runder Tisch sucht Lösungen nach Silvestervorfällen an der Hasseldelle

Eine Arbeitsgruppe, die die Vorfälle in der Silvesternacht an der Hasseldelle untersucht, ist am Freitag zu ihrer ersten Sitzung zusammengekommen. Bei dem Runden Tisch trafen sich lokale Initiativen, Polizei und Vertreter der Stadtverwaltung, um das Geschehene aufzuarbeiten und über das weitere Vorgehen zu beraten. Die Teilnehmer waren sich einig, dass es noch zu früh für öffentliche Stellungnahmen zu den Ereignissen sei.

An dem Treffen nahmen Vertreter des örtlichen Unterstützungsvereins Wir in der Hasseldelle, der Bausparkasse, der Polizei sowie verschiedener städtischer Ämter teil. Ziel war es, eine klare und detaillierte Darstellung der Vorfälle in der Silvesternacht zu erarbeiten.

Jan Welzel, Solingens Beigeordneter für öffentliche Ordnung und Soziales, reagierte auf eine Pressemitteilung des Unterstützungsvereins. Er dankte der Gruppe für die erfolgreiche Kontaktaufnahme zu Jugendlichen aus dem Viertel, die wichtige Hintergrundinformationen zu den Vorfällen beisteuern konnten. Welzel verwies zudem auf erste Anzeichen von Reue bei einigen der Beteiligten.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen mögliche Wege, die Situation mit Hilfe der bestehenden Nachbarschaftsstrukturen zu bewältigen. Welzel rief alle Beteiligten dazu auf, gemeinsam an einer Deeskalation zu arbeiten und künftige ähnliche Vorfälle zu verhindern.

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Die Arbeitsgruppe wird die Vorfälle weiter aufarbeiten und dabei den Dialog mit Jugendlichen und lokalen Gruppen suchen. Die nächsten Schritte hängen von weiteren Beratungen und Erkenntnissen ab. Bisher wurden noch keine offiziellen Schlussfolgerungen gezogen oder öffentliche Stellungnahmen abgegeben.

Quelle