Ruhrbischof fordert Gerechtigkeit bei der Rentenreform und warnt vor sozialen Spannungen

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Ein Plakat, das auf einer Backsteinmauer angebracht ist.

Essener Bischof ruft eine moderate Erhöhung des Renteneintrittsalters - Ruhrbischof fordert Gerechtigkeit bei der Rentenreform und warnt vor sozialen Spannungen

In seiner Weihnachtspredigt nahm der Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck Stellung zur deutschen Renten-Debatte. Er forderte eine faire und offene Diskussion über die Zukunft der Altersvorsorge und bezeichnete die Thematik als Frage der Gerechtigkeit und sozialen Stabilität.

Overbeck, der katholische Bischof von Essen, betonte die Notwendigkeit langfristiger Lösungen für die Rentensysteme. Er plädierte für einen Ausgleich zwischen Generationengerechtigkeit und sozialer Gleichheit und unterstrich, dass ein Arbeitsleben in einer gesicherten Rente münden müsse.

Der Bischof regte eine moderate Anhebung des Renteneintrittsalters für viele Berufe an. Solche Anpassungen könnten seiner Meinung nach dazu beitragen, die Stabilität der Sozialsysteme zu wahren. Gleichzeitig warnte Overbeck, dass ungelöste Spannungen in der Rentenpolitik Extremismus Vorschub leisten und den Frieden gefährden könnten. Als anerkannter Experte für Friedensethik verband er die Rentendebatte mit christlichen Werten und beschrieb die Suche nach gerechten Lösungen als moralische Verpflichtung, die in der Gerechtigkeit verwurzelt sei. In seiner Predigt kündigte er zwar keine weitere Rede an, doch existiert ein Verweis auf ein Programm für 2026, ohne dass nähere Details genannt wurden.

Overbecks Predigt verknüpfte die Rentenreform mit übergeordneten ethischen Fragen. Er rief zu verlässlichen Sozialsystemen auf, die die Leistungen der Arbeitnehmer würdigen. Seine Äußerungen lassen Raum für weitere Diskussionen in der kommenden Zeit.