Rot-Weiss Essen kämpft um den Wiederaufstieg – doch die Baustellen sind groß
Jonas WagnerRot-Weiss Essen kämpft um den Wiederaufstieg – doch die Baustellen sind groß
Rot-Weiss Essen bereitet sich mit klarem Ziel auf die neue Saison vor: die Rückkehr in die 2. Bundesliga. Doch der Weg dorthin wird steinig – nach dem Abgang wichtiger Leistungsträger und Unsicherheiten um weitere Spieler steht der Traditionsverein vor einer großen Herausforderung. Die Konkurrenz um den Aufstieg ist hart, mehrere starke Mannschaften mischen in der 3. Liga mit.
Schon jetzt hat der Club herbe Verluste in der Offensive zu verkraften. Mit Torben Müsel und Kaito Mizuta haben zwei wichtige Stürmer den Verein verlassen, was die Angriffsoptionen deutlich schmälert. Auch Jannik Mause kehrt zu 1. FC Kaiserslautern zurück – sein Engagement bei Rot-Weiss Essen ist damit beendet.
Doch die Personalie bleibt unübersichtlich: Die Zukunft von Dickson Abiama ist weiterhin offen. Auch bei Marek Janssen gibt es Fragezeichen – vor allem wegen Bedenken hinsichtlich seiner Laufbereitschaft und Beweglichkeit.
Um die Lücken zu schließen, hat Rot-Weiss Essen Christoph Daferner im Visier. Der Stürmer erzielte in der Saison 2025/26 sieben Tore für Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga. Seine Verpflichtung könnte dem Team neuen Schwung verleihen.
Als Trainer geht Uwe Koschinat in die neue Spielzeit – seine Aufgabe ist klar: Er muss die Mannschaft an Konkurrenten wie Fortuna Düsseldorf, Hansa Rostock, MSV Duisburg und dem SV Wehen Wiesbaden vorbeiführen und den Aufstiegskampf erfolgreich gestalten.
Die Zeit drängt, denn der Kader muss schnellstmöglich neu formiert werden. Entscheidend werden neue Transfers und eine starke Führung sein. Ob der Aufstieg gelingt, hängt davon ab, die aktuellen Baustellen zu beseitigen und über die gesamte Saison hinweg konsequent zu bleiben.






