17 April 2026, 16:07

Rinderpreise fallen erneut – doch Verbraucher zahlen weiter hohe Fleischpreise

Rindfleischpreise sink erneut für Bauern - Döner bleibt teuer

Rinderpreise fallen erneut – doch Verbraucher zahlen weiter hohe Fleischpreise

Rinderpreise in Deutschland zum zweiten Mal in Folge gesunken

Die Preise für Rinder sind in Deutschland erneut gefallen – bereits zum zweiten Mal hintereinander. Der Rückgang folgt auf monatelang rekordhohe Kosten und anhaltenden Druck von Seiten der Metzger. Gleichzeitig zahlen Verbraucher nach wie vor deutlich mehr für Rindfleisch als noch vor einem Jahr.

Laut den neuesten Zahlen ist der Erzeugerpreis für alle Rinderkategorien um 10 Cent pro Kilogramm gesunken. Junge Stiere der Klasse R3 erzielen nun 6,80 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht. Trotz dieses Rückgangs bleibt Rindfleisch für Käufer teuer: Anfang Juli lagen die Preise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch 20,8 % höher.

Die Schlachtzahlen in Deutschland bleiben weiterhin hinter den Werten von 2023 zurück, was das Angebot auf den Großhandelsmärkten knapp hält. Die Metzger verzeichnen eine verhaltene Nachfrage und starken Wettbewerb, was die Preise erneut nach unten drückt. Dennoch sind die Kosten für geliefertes Dönerfleisch fast bundesweit im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Ein Dönerstand-Betreiber in Friedrichshafen ist mittlerweile der Ansicht, dass ein Rindfleisch-Döner mindestens 9 Euro kosten müsste, um die gestiegenen Ausgaben widerzuspiegeln. Diese Entwicklung folgt auf monatelang beispiellos hohe Rinderpreise, die nun unter dem Marktdruck erneut gesunken sind.

Die jüngsten Preissenkungen markieren den zweiten Rückgang in Folge nach einer Phase steiler Anstiege. Metzger und Großhändler passen sich der schwächeren Nachfrage an, während Verbraucher weiterhin mit deutlich höheren Rindfleischpreisen konfrontiert sind. Die Schere zwischen Erzeuger- und Verkaufspreisen bleibt groß, während sich der Markt allmählich stabilisiert.

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