17 April 2026, 14:09

"Richi"-Meme löst juristischen Streit um Merchandise ohne Erlaubnis aus

Ein Mann in einer schwarzen Kapuzenjacke und einem schwarzen Anzug mit einem weißen Hemd, der ein Mikrofon hält und selbstbewusst vor einer Wand steht.

"Richi"-Meme löst juristischen Streit um Merchandise ohne Erlaubnis aus

Ein viraler Spruch aus dem Schweizer Fernsehen hat eine juristische Auseinandersetzung um nicht autorisierte Merchandise-Artikel ausgelöst. Hermann Schönbächlers Ausspruch "Richi" wurde nach der Veröffentlichung in Comedy-Soundboxen des Influencers Zeki zu einem beliebten Meme. Die Familie Schönbächler hat nun rechtliche Schritte eingeleitet und fordert die Entfernung des Spruchs aus diesen Produkten.

Zudem rief die Familie dazu auf, den öffentlichen Hype um das Meme zu beenden, und verwies auf Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre ihrer Kinder.

Der Streit begann, als Zeki den "Richi"-Audioausschnitt in seine Comedy-Soundboxen aufnahm. Der aus einer Schweizer Fernsehsendung stammende Spruch verbreitete sich rasant im Netz. Die Familie Schönbächler hatte jedoch niemals ihre Zustimmung zur Nutzung erteilt.

Der Schweizer Sender SRF bestätigte, die Clips ohne Einwilligung der Familie nicht freigegeben zu haben. Die Online-Händler Galaxus und Brack reagierten und nahmen die Soundboxen aus ihrem Sortiment. Brack erklärte, man werde auf eine Klärung der Nutzungsrechte warten, bevor die Produkte wieder verfügbar gemacht würden.

Die Familie Schönbächler betonte, keine Zahlungen aus Zekis Verkäufen erhalten zu haben. Sie forderte offiziell die Löschung des Memes und bat die Öffentlichkeit, die Privatsphäre ihrer Kinder zu respektieren. Zeki bestätigte inzwischen, dass die neue Version seiner Soundbox den "Richi"-Clip nicht mehr enthalten werde, um den rechtlichen Vorgaben zu entsprechen.

Trotz der Änderungen verkauft Zeki weiterhin den Restbestand der alten Soundboxen, die das umstrittene Meme enthalten.

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Die Entfernung der "Richi"-Soundboxen durch große Händler markiert eine Wende in dem Konflikt. Zekis Entscheidung, das Meme künftig nicht mehr zu verwenden, kommt den Forderungen der Familie nach. Der Fall zeigt die rechtlichen Risiken auf, die mit der Nutzung nicht autorisierter Audioausschnitte in kommerziellen Produkten verbunden sind.

Quelle