Rheinkirmes 2024: Strengere Sicherheitsregeln nach tödlichem Feuerwerksunglück
Anna FuchsPost-Unfall: Rheinkirmes Feiert mit Großer Feuerwerkshow - Rheinkirmes 2024: Strengere Sicherheitsregeln nach tödlichem Feuerwerksunglück
Rheinkirmes in Düsseldorf endete 2023 mit tragischem Unglück nach verunglücktem Feuerwerk am Düsseldorf Flughafen
Die Rheinkirmes des vergangenen Jahres in Düsseldorf endete in einer Tragödie, nachdem ein Feuerwerk spektakulär schiefgegangen war. Ein Mensch kam ums Leben, 19 weitere wurden verletzt – darunter vier mit schweren Brandverletzungen, darunter drei Kinder. Der Unfall warf einen dunklen Schatten auf eines der größten Volksfeste Nordrhein-Westfalens, das sonst für seine ausgelassene Stimmung bekannt ist.
Die Katastrophe ereignete sich, als eine defekte Feuerwerkskörper-Bombe am Boden explodierte, statt wie vorgesehen in die Luft zu steigen. Die Detonation beschädigte benachbarte Abschussrampen und schleuderte brennende Trümmerteile in die Menschenmenge. Ermittler bestätigten später, dass die Fehlfunktion für die Verletzungen und den tödlichen Unfall verantwortlich war.
Die Düsseldorfer Rheinkirmes zählt zu den größten jährlichen Veranstaltungen der Region und zog 2023 über 4,1 Millionen Besucher an. Das Fest steht in Verbindung mit der 700 Jahre alten St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft und ehrt den Gedenktag ihres Schutzpatrons, den heiligen Apollinaris. In diesem Jahr findet die Kirmes vom 17. bis 26. Juli statt.
Als Reaktion auf die Tragödie des Vorjahres haben die Veranstalter die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Die Zuschauer müssen nun größeren Abstand zu den Feuerwerksständen einhalten, zudem wurden Schutzbarrieren um das Abschussgebiet errichtet. Auch das Feuerwerk selbst könnte in kleinerem Umfang stattfinden, um Risiken zu minimieren.
Die diesjährige Kirmes wird unter strengen Sicherheitsauflagen durchgeführt. Die Maßnahmen sollen verhindern, dass sich das Unglück von 2023 wiederholt, bei dem ein Mensch starb und zahlreiche weitere verletzt wurden. Die Behörden haben keine Besucherzahlen vergangener Jahre veröffentlicht, doch das Volksfest bleibt eine der beliebtesten Attraktionen der Region.






