30 March 2026, 20:05

Rhein-Ruhr-Gebiet plant Bewerbung für Olympische Spiele 2032

Luftaufnahme des Olympiastadions in München, Deutschland, umgeben von Stadtgebäuden, Bäumen, Straßen, Fahrzeugen und Gras.

Rhein-Ruhr-Gebiet plant Bewerbung für Olympische Spiele 2032

Olympische und Paralympische Spiele im Rhein-Ruhr-Gebiet: Pläne nehmen Gestalt an

Die Vorbereitungen für eine Bewerbung des Rhein-Ruhr-Gebiets um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele kommen voran. Am 19. März 2026 trafen sich rund 40 Akteurinnen und Akteure beim "Frühstück mit der Zivilgesellschaft", um über das Vorhaben zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen Chancen, Herausforderungen und die Frage, wie die Spiele die Zukunft der Region prägen könnten.

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Die Veranstaltung war bereits das zweite Treffen zu diesem Thema – zuvor hatte am 26. Februar 2026 ein erstes Gespräch stattgefunden. Unter den Teilnehmenden waren Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie Richard Röhrhoff, Geschäftsführer der EMG – Essen Marketing GmbH. Gemeinsam loteten sie aus, wie bestehende Sportstätten genutzt werden könnten, um Neubauten zu vermeiden.

Die Runde erörterte zudem mögliche Vorteile für den Breitensport, etwa eine höhere Sichtbarkeit und die Förderung neuer Talente. Vertreter aus Wirtschaft und Sport betonten die wirtschaftlichen Chancen und den Imagegewinn für die Region. Die Reihe "Frühstück mit der Zivilgesellschaft" soll den Dialog zwischen Verantwortlichen und lokalen Initiativen stärken und den Austausch von Ideen sowie Vernetzung fördern.

Eine entscheidende Weiche wird am 19. April 2026 gestellt: An diesem Tag stimmen die Bürgerinnen und Bürger aller 16 Städte des Rhein-Ruhr-Gebiets in einem Referendum über die Olympiapläne ab. Federführend ist Köln, insgesamt sind 17 Kommunen beteiligt. Weitere Details zur Bewerbung und zur Abstimmung finden sich unter www.unserewebsite/olympia.

Das Ergebnis des Referendums am 19. April wird zeigen, ob das Rhein-Ruhr-Gebiet seine olympischen Ambitionen weiterverfolgt. Bei einer Zustimmung könnten die Spiele nachhaltige Impulse für den lokalen Sport, die Infrastruktur und die Wirtschaft setzen. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den Einwohnerinnen und Einwohnern der beteiligten Städte.

Quelle