11 March 2026, 14:04

Revolutionäre Verpackungen: Wie Henkel und LyondellBasell 44 % CO₂ einsparen

Eine Edelstahltoilette mit einer Rolle Toilettenpapier daneben, ein Waschbecken mit einem Wasserhahn und verschiedene Gegenstände, die auf dem Boden verstreut sind.

Revolutionäre Verpackungen: Wie Henkel und LyondellBasell 44 % CO₂ einsparen

Mehrere große Unternehmen haben neue Verpackungslösungen aus recycelten und biokreislauffähigen Materialien vorgestellt. Diese Innovationen zielen darauf ab, den CO₂-Ausstoß zu senken, ohne dabei Kompromisse bei der Leistungsfähigkeit einzugehen. Zu den jüngsten Entwicklungen gehört ein Kunststoffkorb für WC-Reinigungsprodukte auf Basis nachwachsender Rohstoffe, den Henkel und LyondellBasell eingeführt haben – ein weiterer Schritt der Branche hin zu umweltfreundlicheren Materialien.

Henkel und LyondellBasell haben gemeinsam einen Kunststoffkorb für die WC-Frisch/Bref-Toilettenrandblöcke von Henkel entwickelt. Das neue Design nutzt das CirculenRenew-Portfolio von LyondellBasell, das auf einem Massenbilanzansatz beruht. Dabei werden 30 % mechanisch recycelte Kunststoffe mit 70 % biokreislauffähigen Rohstoffen kombiniert, die aus Abfällen wie pflanzlichen Ölresten gewonnen werden.

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Die Unternehmen geben an, dass diese Lösung den CO₂-Fußabdruck des Produkts um bis zu 44 % im Vergleich zu fossilem Polypropylen (PP) reduziert. Trotz der geringeren Emissionen entspricht das Material in seiner Leistung herkömmlichen Kunststoffen. Beide Firmen werden ihre Arbeit auf der K 2025, einer Kunststoffmesse in Düsseldorf, präsentieren, die vom 8. bis 15. Oktober stattfindet.

Unterdessen hat INEOS Olefins & Polymers am Standort Lavera in Frankreich begonnen, Pyrolyseöl für die Herstellung recycelter Polymere einzusetzen. Gleichzeitig haben Elopak, Orkla Home and Personal Care und Dow Kartonverpackungen auf den Markt gebracht, die recyceltes Polyethylen mit biokreislauffähigen Polymeren kombinieren. Diese Projekte verdeutlichen den wachsenden Trend zu nachhaltigen Verpackungslösungen in verschiedenen Branchen.

Seit 2023 wurden keine weiteren öffentlichen Initiativen bekannt, die vergleichbare Erfolge vorweisen können – insbesondere Verpackungen mit einer CO₂-Reduktion von mindestens 30 % durch biokreislauffähige oder recycelte Kunststoffe.

Die neuen Verpackungslösungen von Henkel, LyondellBasell und anderen Unternehmen zeigen Fortschritte bei der Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen. Mit einem geringeren CO₂-Fußabdruck und unveränderter Leistungsfähigkeit könnten diese Innovationen einen Maßstab für zukünftige nachhaltige Verpackungen setzen. Die Produkte werden auf der K 2025 ausgestellt und bieten dort die Möglichkeit, ihr Potenzial näher zu begutachten.

Quelle