Rettungsdienste in NRW am Limit: Freie Wähler fordern dringende Reformen gegen Personalnot
Lotta AlbrechtRettungsdienste in NRW am Limit: Freie Wähler fordern dringende Reformen gegen Personalnot
Rettungsdienste in Nordrhein-Westfalen stehen unter wachsendem Druck. Viele kleinere Städte kämpfen mit Personalmangel, und Bürger müssen wegen Engpässen länger auf Rettungswagen warten. Die Freien Wähler fordern nun dringend Reformen, um die Krise zu bewältigen.
Nach geltendem Recht müssen die Kommunen in Nordrhein-Westfalen eine ausreichende Besetzung der Rettungsdienste sicherstellen. Doch besonders in kleineren Gemeinden gestalten sich Ausbildung und Organisation als kostspielig und schwer umsetzbar. Verschärft wird das Problem dadurch, dass viele Fachkräfte in größeren Städten ausgebildet werden – und dort oft von ihren Heimatorten abgeworben werden.
Die Freien Wähler haben konkrete Forderungen vorgelegt: Sie setzen sich für die flächendeckende Einrichtung von Berufsfachschulen und Ausbildungszentren ein. Zudem verlangen sie eine vollständige Landesfinanzierung der schulischen Ausbildung, inklusive Zuschüssen für Ausbildungsvergütungen. Darüber hinaus pochen sie auf gesetzlich verbindliche Höchstzeiten für die Ankunft von Rettungswagen – eine Regelung, die bisher im Gesetz fehlt.
Eine zusätzliche Herausforderung zeichnet sich ab, da in den kommenden Jahren viele Rettungskräfte in den Ruhestand gehen. Dies wird den Personalmangel weiter verschärfen. Ohne Gegenmaßnahmen könnten sich die Einsatzzeiten von Rettungswagen in Nordrhein-Westfalen weiter verschlechtern. Die vorgeschlagenen Maßnahmen zielen darauf ab, stabile Personalstände und schnellere Notfallversorgung zu sichern. Bisher hat das Land noch nicht auf die Reformvorschläge der Vereinigung reagiert.






