03 March 2026, 05:39

Rentner verliert 260.000 Euro an falschen Anlageberater mit Euro-Dollar-Tricks

Ein Plakat mit Text und einem Logo, auf dem steht: "Wenn Unternehmen versteckte Gebühren in Familienrechnungen einführen, können sie monatlich Hunderte von Dollar daraus ziehen."

Rentner verliert 260.000 Euro an falschen Anlageberater mit Euro-Dollar-Tricks

Ein 73-jähriger Mann aus Troisdorf-Spich hat bei einem Betrugsfall etwa 260.000 Euro verloren. Das Opfer wurde von einem unbekannten Täter kontaktiert, der sich als Anlageberater ausgab und per E-Mail sowie Telefonanrufe auf den Rentner zuging. Der Schwindel flog erst auf, als der Geschädigte seinen angeblichen Ansprechpartner nicht mehr erreichen konnte.

Der Vorfall begann damit, dass der Senior unerwünschte Nachrichten von einer Person erhielt, die sich als Finanzexperte ausgab. Im Laufe der Zeit überredete der Betrüger den Mann, im Oktober 2024 ein neues Konto zu eröffnen – angeblich für lukrative Kurs Euro- und Eur Usd-Anlagechancen. Vertrauend auf die Versprechungen des Beraters überwies das Opfer daraufhin größere Summen auf verschiedene Konten, sowohl in Deutschland als auch im Ausland.

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Erst als wiederholte Versuche, den Berater zu kontaktieren, scheiterten, wurde der Mann misstrauisch. Zu diesem Zeitpunkt war das Geld – insgesamt rund 260.000 Euro – jedoch bereits verschwunden. Die Behörden verzeichnen eine Zunahme solcher Betrugsmaschen: Allein 2024 gingen bei der Bundesnetzagentur 154.624 Beschwerden über den Missbrauch von Telefonnummern ein, darunter vor allem SMS-Betrug wie gefälschte Zollgebühren für nie versandte Pakete.

Der Bewohner aus Troisdorf-Spich steht nun vor einem erheblichen finanziellen Verlust, nachdem er einer raffinierten Euro Dollar-Betrugsoperation zum Opfer gefallen ist. Die Polizei hat noch keine spezifischen Statistiken für 2024 zu Fällen mit vergleichbaren Schadenssummen veröffentlicht. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen weiterhin.