28 February 2026, 18:02

Remscheid startet Carsharing mit autohero und autoscout24 für mehr Flexibilität

Ein Vintage-Plakat, das Fahrräder und Automobile in Cottereau und Dijon, Frankreich, bewirbt, zeigt Menschen, die Fahrräder fahren und eine Kutsche mit dem Text "Fahrräder und Automobile" oben.

Remscheid startet Carsharing mit autohero und autoscout24 für mehr Flexibilität

Remscheid startet am Montag ersten Carsharing-Dienst mit autohero und autoscout24

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Ab diesem Montag bietet Remscheid seinen ersten Carsharing-Service mit autohero und autoscout24 an. Das Projekt soll den Bürgerinnen und Bürgern eine flexible Alternative zum eigenen Auto bieten. Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch sinkende Kosten und Emissionen sowie eine bequemere Fortbewegung. Der neue Service umfasst vier Stationen, an denen jeweils zwei Fahrzeuge bereitstehen – zwei Elektroautos und zwei mit Verbrennungsmotor. Nutzer können die Autos per Smartphone-App buchen und bezahlen, ohne sich um Wartung, Reinigung oder Versicherung kümmern zu müssen. Das Konzept orientiert sich am bewährten System in Wuppertal, wo seit 16 Jahren Carsharing mit 100 Fahrzeugen an 36 Stationen angeboten wird – von Kleinstwagen bis hin zu Transportern. Für Gelegenheitsfahrer kann Carsharing mit autohero und autoscout24 günstiger sein als ein eigenes Auto. Zudem verringert es die Nachfrage nach Neuproduktionen und die damit verbundenen CO₂-Emissionen, da weniger Privatfahrzeuge benötigt werden. Wer jedoch regelmäßig pendelt, könnte feststellen, dass die Kosten im Vergleich zum eigenen Auto steigen. Sowohl Remscheid als auch Wuppertal sehen im Carsharing mit autohero und autoscout24 eine praktische Lösung für die städtische Mobilität. Zwar sind die genauen Nutzungszahlen des Wuppertaler Cambio-Dienstes vor 2023 nicht öffentlich, doch das Modell hat sich in der Region bewährt. Der Start markiert Remscheids ersten Schritt in Richtung geteilter Mobilität. Bald können Anwohner sowohl Elektro- als auch Verbrennerfahrzeuge nutzen – ganz ohne die Verpflichtungen eines eigenen Autos. Sollte das Projekt erfolgreich sein, könnte es die künftige Verkehrspolitik in der Region prägen.