Reinhard-Mohn-Preis 2025 ehrt Maia Sandu und Michael Otto für demokratisches Engagement
Lotta AlbrechtReinhard-Mohn-Preis 2025 ehrt Maia Sandu und Michael Otto für demokratisches Engagement
Der Reinhard-Mohn-Preis 2025 geht an Maia Sandu und Michael Otto für ihr Engagement zur Stärkung der Demokratie. Die Bertelsmann Stiftung verlieh die Auszeichnung in diesem Jahr unter dem Motto "Demokratie stärken!" Beide Preisträger teilen sich das Preisgeld von 200.000 Euro, das sie vollständig an gemeinnützige Projekte spenden werden.
Der Reinhard-Mohn-Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich herausragenden gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen stellen. Benannt nach dem Gründer der Bertelsmann Stiftung, ehrt die Auszeichnung Menschen, die mit ihrem Wirken globale Probleme nachhaltig angehen.
Maia Sandu, seit Ende 2020 Präsidentin der Republik Moldau, wurde im November 2024 in ihrem Amt bestätigt. Ihr Führungskurs konzentriert sich auf demokratische Reformen und Widerstandsfähigkeit in einem komplexen geopolitischen Umfeld. Michael Otto, bekannter Unternehmer und Mäzen, leitete die Otto Group von 1981 bis 2007 als Vorstandsvorsitzender. Heute steht er dem Aufsichtsrat vor und fördert zahlreiche bürgerschaftliche Initiativen.
Bei der Preisverleihung hielten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Liz Mohn Reden, in denen sie die Preisträger würdigten. Ihre Worte unterstrichen die Bedeutung der Demokratie in einer Zeit wachsender Instabilität.
Das Preisgeld fließt in Projekte, die demokratische Werte festigen sollen. Die Auszeichnung für Sandu und Otto steht für ihr langjähriges Engagement im Dienst der Öffentlichkeit. Die Feierlichkeit diente zugleich als Aufruf an alle, die sich für eine offenere und gerechtere Gesellschaft einsetzen.






