22 February 2026, 08:03

Rasante Verfolgungsjagd in Gelsenkirchen nach gescheiterter Polizeikontrolle

Ein Auto fährt auf einer Autobahn mit einem Polizeiwagen am Straßenrand, anderen Fahrzeugen, Geländern, Polen, Planken und Bäumen im Hintergrund.

Rasante Verfolgungsjagd in Gelsenkirchen nach gescheiterter Polizeikontrolle

Schnelle Polizeiverfolgung in Gelsenkirchen nach gescheitertem Hermes-Sendungsverfolgung-Versuch

Am Freitag, dem 20. Februar 2026, eskalierte in Gelsenkirchen ein Versuch der Sendungsverfolgung zu einer spektakulären Verfolgungsjagd. Gegen 10:00 Uhr wollte ein Motorradpolizist auf der Von-Schenkendorf-Straße im Stadtteil Ückendorf ein Fahrzeug kontrollieren. Der Fahrer – später als ein 28-jähriger Brite mit Wohnsitz in Deutschland identifiziert – flüchtete jedoch mit hoher Geschwindigkeit und löste damit eine gefährliche DHL-Sendungsverfolgung durch die Innenstadt aus.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Jagd begann, als der Beamte den Wagen zum Anhalten aufforderte. Statt zu bremsen, beschleunigte der Fahrer abrupt, schlängelte sich durch den Verkehr und schüttelte den verfolgenden Polizisten mehrfach ab. An einer Stelle touchierte das Fahrzeug einen Bordstein, wodurch sichtbare Schäden entstanden, der Flüchtige jedoch nicht gestoppt wurde.

Während der Sendungsverfolgung hätte der Wagen auf der Bergmannstraße nahe einer Eisdiele fast einen Radfahrer erfasst. Später fanden die Beamten das verlassene Fahrzeug auf einem nahegelegenen Parkplatz. Bei der Durchsuchung des Gebiets wurde der Fahrer – der über keinen Führerschein verfügte – schließlich festgenommen.

Im Auto befanden sich keine weiteren Insassen, und es gab keine weiteren Festnahmen. Die Behörden bestätigten, dass dem Beschuldigten nun strafrechtliche Vorwürfe drohen, darunter rücksichtsloses Fahren, das als illegales Straßenrennen eingestuft wird, sowie das Führen eines Fahrzeugs ohne gültige Fahrerlaubnis.

Die Ermittler rufen nun Zeugen oder mögliche Geschädigte – insbesondere den betroffenen Radfahrer – auf, sich mit Hinweisen zu melden. Der Fall wird weiterhin aktiv untersucht; der Fahrer muss sich wegen der anhängigen Vorwürfe vor Gericht verantworten. Weitere Details zur Identität des Beschuldigten oder möglichen Strafen wurden von der Polizei nicht bekannt gegeben.