Rasante Verfolgungsjagd durch Düsseldorf und Essen nach Gurtkontrolle
Lotta AlbrechtRasante Verfolgungsjagd durch Düsseldorf und Essen nach Gurtkontrolle
Routine-Kontrolle wegen Gurtverstoßes endet in rasanter Verfolgungsjagd durch Düsseldorf und Essen
Eine gewöhnliche Verkehrskontrolle wegen eines nicht angelegten Sicherheitsgurts eskalierte am Montagnachmittag zu einer hochriskanten Verfolgungsjagd durch Düsseldorf und Essen. Beamte wollten auf der Münsterstraße einen Audi anhalten – doch der Fahrer flüchtete, woraufhin sich eine Verfolgung entwickelte, die erst mit dem verlassenen Fahrzeug auf einem Feld bei Essen-Kettwig endete. Zwei Verdächtige wurden später festgenommen, ein Dritter bleibt vorerst flüchtig.
Der Vorfall begann um 14:15 Uhr am 1. September 2025, als Polizisten auf der Münsterstraße einen Verstoß gegen die Gurtpflicht bemerkt hatten. Als sie den Audi zum Anhalten aufforderten, beschleunigte der Fahrer und ignorierte mehrere rote Ampeln, wobei er Geschwindigkeiten von über 100 km/h erreichte. Die Verfolgung setzte sich fort, bis das Fahrzeug schließlich in einem Feld bei Essen-Kettwig abgestellt und alle drei Insassen zu Fuß flüchteten.
Später nahm die Polizei zwei Männer fest – einen 19-jährigen Deutschen und einen 17-jährigen Syrer. Der Audi, der mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs war, wurde beschlagnahmt und wird nun weiter untersucht. Die Behörden bestätigten, dass während der Verfolgung keine Unbeteiligten gefährdet wurden. Das Motiv für die Flucht wird noch ermittelt.
Die beiden festgenommenen Verdächtigen müssen sich nun zu der Verfolgungsjagd und der Verwendung der falschen Nummernschilder befragen lassen. Der Audi bleibt vorerst in Polizeigewahrsam als Teil der laufenden Ermittlungen. Die Fahndung nach dem dritten Beteiligten dauert derweil an.






