Raketenangriff auf Ness Ziona erschüttert Solingens Partnerstadt
Am Samstagabend trafen zwei Raketen Ness Ziona, eine seit 1986 mit Solingen partnerstädtisch verbundene Stadt. Der Angriff erfolgte im Rahmen einer verstärkten Raketenoffensive der Hamas auf zivile Ziele in ganz Israel. Solingens Bürgermeister hat inzwischen seine Unterstützung zugesichert.
Die Raketen schlugen in Ness Ziona ein, einer Stadt mit etwa 40.000 Einwohnern, während einer Welle von Hamas-Angriffen. Über Verletzte wurde nicht berichtet, doch Gebäude und Infrastruktur erlitten Schäden.
Als Reaktion darauf schrieb Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach eine E-Mail an seinen Amtskollegen, Ness Zionas Bürgermeister Shmuel Boxer. Darin bekundete er Solidarität und versicherte seine Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zum Frieden in der Region.
Die beiden Städte pflegen seit fast vier Jahrzehnten eine Städtepartnerschaft und stärken seit 1986 ihre kulturellen und sozialen Beziehungen.
Der Angriff auf Ness Ziona verursachte Sachschäden, forderte jedoch keine Opfer. Die Solinger Stadtführung betonte inmitten des anhaltenden Konflikts erneut die enge Verbundenheit mit der israelischen Partnerstadt. Die Lage bleibt angespannt, da Raketenangriffe in der gesamten Region weitergehen.






