19 February 2026, 12:02

Prozess um brutalen Treppensturz: War es vorsätzlicher Totschlag oder ein Unfall?

Eine Schwarz-Weiß-Illustration eines Mannes, der eine Treppe hinunterfällt, mit einer Person, die auf der Treppe steht und einen Stock hält, und Text unten.

Prozess um brutalen Treppensturz: War es vorsätzlicher Totschlag oder ein Unfall?

Ein 25-jähriger Mann aus Duisburg steht vor Gericht, weil er im Februar 2021 einen schwer betrunkenen 29-Jährigen an einer U-Bahn-Station die Treppe hinuntergestoßen haben soll. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und fiel ins Koma, während dem Angeklagten nun versuchter Totschlag mit einer möglichen Haftstrafe von bis zu 15 Jahren vorgeworfen wird.

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Der Vorfall ereignete sich am Duisburger U-Bahnhof Harry-Epstein-Platz. Anfangs ging die Polizei von einem Unfall aus. Später behauptete das Opfer jedoch, gestoßen worden zu sein, und Ermittler entdeckten Videoaufnahmen der Auseinandersetzung.

Der 29-Jährige zog sich bei dem Sturz aus mehreren Metern Höhe lebensbedrohliche Verletzungen zu. Er musste notoperiert werden und wurde per Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Motive für die Tat sind nach wie vor unklar.

Ein Urteil wird Mitte März erwartet. Bei einer Verurteilung drohen dem Angeklagten bis zu 15 Jahre Haft.

Im Mittelpunkt des Prozesses steht die Frage, ob der Stoß vorsätzlich erfolgte. Die Schilderung des Opfers und die Videoaufnahmen werden für die Entscheidung des Gerichts eine zentrale Rolle spielen. Das Urteil wird über die Zukunft des Angeklagten und die rechtlichen Folgen des Vorfalls entscheiden.