Premiere in Viersen: Live-OPs und Fachwissen beim ersten Trauma-Symposium
Miriam KönigPremiere in Viersen: Live-OPs und Fachwissen beim ersten Trauma-Symposium
Erstes Trauma-Symposium Viersen: Live-Operationen und Fachvorträge zu Schulter-, Ellenbogen- und Wirbelsäulenverletzungen
Am 3. März 2026 fand im Bürgerhaus Dülken das erste Trauma-Symposium Viersen statt. Organisiert von Dr. Christian Rusu, versammelte die Veranstaltung rund 40 Teilnehmer, darunter Ärzte, Physiotherapeuten und interessierte Bürger. Im Mittelpunkt standen Verletzungen von Schulter, Ellenbogen und Wirbelsäule – präsentiert durch Live-Operationen und Fachdiskussionen.
Den Auftakt bildete ein Vortrag von Dr. Tarik Akar, der anhand von Röntgen- und CT-Aufnahmen den ersten Fall vorstellte. Anschließend stabilisierten Chirurgen die Lendenwirbelsäule einer 41-jährigen Patientin mit Schrauben und Stäben – übertragen in Echtzeit aus dem OP-Saal des Krankenhauses Viersen.
Die zweite Operation demonstrierte die Implantation einer inversen Schulterprothese, die nach einer schweren Gelenkverrenkung die Beweglichkeit wiederherstellen sollte. Beide Eingriffe verfolgte das Publikum live mit.
Nach den Übertragungen folgten Fachvorträge: Prof. Dr. Lars Müller vom Uniklinikum Köln referierte über chirurgische Strategien bei komplexen Ellenbogenverletzungen, während Prof. Dr. Christoph Katthagen von der Uniklinik Münster perioperative Komplikationen in der Schulter- und Wirbelsäulenchirurgie behandelte.
Dr. Rusu zeigte sich im Nachgang sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung und signalisierte Offenheit für künftige Symposien – nicht zuletzt wegen der positiven Resonanz der Teilnehmer.
Das Trauma-Symposium Viersen vereinte als Premiere Live-Operationen mit Fachvorträgen und bot rund 40 Medizinern und Bürgern Einblicke in moderne Traumaversorgung. Die Organisatoren prüfen nun, die Veranstaltung in den kommenden Jahren zu wiederholen.






