21 January 2026, 16:04

Polizei NRW testet neues Einsatzmodell für schnellere Reaktionen in vier Kreisen

Eine Gruppe von Polizisten in schwarzen Uniformen und Masken steht vor einem Gebäude mit Glasfenstern und Säulen in Berlin, Deutschland, einige halten Helme, mit Laternen, Verkehrsampeln, Schildern mit Text, einer Statue und anderen Menschen im Hintergrund auf einer grünen Fläche.

Polizei NRW testet neues Einsatzmodell für schnellere Reaktionen in vier Kreisen

Polizei-Pilotprojekt zur Beschleunigung von Einsatzzeiten und mehr Präsenz auf den Straßen wird auf vier Kreise in Nordrhein-Westfalen ausgeweitet

Ein Pilotprojekt der Polizei, das schnellere Reaktionszeiten und eine bessere Straßenpräsenz zum Ziel hat, wird ab März auf vier Kommunen in Nordrhein-Westfalen ausgeweitet. Die Testphase, die im November vergangenen Jahres in Jüchen startete, umfasst ab dem 1. März bis Ende Mai auch Korschenbroich, Kaarst und Meerbusch. Die Behörden erhoffen sich durch die Umstellungen effizientere Abläufe und eine höhere öffentliche Sicherheit.

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Das Projekt war zunächst im November in Jüchen angelaufen, wobei erste Ergebnisse mehr Zeit für aktive Polizeiarbeit, größere Flexibilität und eine stärkere Präsenz im Straßenbild zeigten. Im Rahmen des neuen Systems fahren die Streifenwagen im Kreis nun zentral von Grevenbroich aus, während die lokale Polizeipäsenz auf dem Stand vor dem Pilotversuch bleibt.

Ab dem 1. März wird das Modell auf drei weitere Gebiete ausgeweitet: In Kaarst werden die Streifenwagen für Kaarst, Korschenbroich und Meerbusch künftig von der Polizeistation Kaarst aus operieren. Auch die Patrouillen aus Korschenbroich haben ihren Standort nun in Kaarst – ohne dass sich die Sichtbarkeit der Beamten vor Ort verringert. Die Fahrzeuge aus Meerbusch wiederum starten ebenfalls in Kaarst, während das Team der Gemeindepolizei dort unverändert bleibt. Die Anpassungen zielen darauf ab, unnötige Fahrten zu reduzieren und so schneller an Einsatzorten einzutreffen. Während der gesamten Testphase wird die Leistung überwacht, um zu bewerten, ob die Änderungen Effizienz und öffentliche Sicherheit verbessern.

Die erweiterte Erprobung läuft bis Ende Mai und umfasst die Kommunen Jüchen, Korschenbroich, Kaarst und Meerbusch. Bei Erfolg könnte das zentralisierte Streifenmodell eine langfristige Lösung zur Optimierung der Polizeiressourcen werden. Die Behörden werden die Ergebnisse auswerten, bevor über dauerhafte Änderungen entschieden wird.