02 April 2026, 16:03

Polizei Mönchengladbach kontrolliert: Ablenkung im Verkehr bleibt Risikofaktor

Gruppe von Polizisten vor einem großen Gebäude mit architektonischen Details, Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite, Bäumen, Verkehrssignalen, Fahnenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Polizei Mönchengladbach kontrolliert: Ablenkung im Verkehr bleibt Risikofaktor

Mönchengladbacher Polizei beteiligt sich an europaweiter Verkehrssicherheitskampagne

Vom 6. bis 12. Oktober nahm die Polizei Mönchengladbach an einer europaweiten Aktion zur Verkehrssicherheit teil. Im Mittelpunkt der Kontrollen stand die Bekämpfung von Ablenkung im Straßenverkehr – insbesondere durch Handys und andere elektronische Geräte. Beamte führten an zwei Tagen in Rheydt und Mönchengladbach gezielte Überprüfungen durch, um die Einhaltung der Verkehrsregeln durchzusetzen.

Die unter dem Namen "Aktion Konzentration im Verkehr" laufende Kampagne umfasste 38 Länder, darunter 31 in Europa. Auch Australien, Japan und die Vereinigten Arabischen Emirate beteiligten sich an der Initiative. Ziel war es, durch konsequente Kontrollen und Aufklärung über die Risiken von Verstößen die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

Bei den Überprüfungen wurden 204 Autofahrer und Radfahrer angehalten. Die Beamten dokumentierten sieben Ordnungswidrigkeiten und ermittelten vier Personen, die ohne Führerschein unterwegs waren. Insgesamt 38 Kraftfahrer wurden bestraft, weil sie ihr Handy ohne Freisprecheinrichtung nutzten.

Ablenkung erwies sich als großes Problem: 16 Fahrer waren nicht angeschnallt, zwei missachteten rote Ampeln. Die Polizei wies zudem darauf hin, dass bereits ein zweisekündiger Blick aufs Handy bei Tempo 50 bedeutet, 30 Meter der Straße vor einem nicht wahrzunehmen. Bei Radfahrern könne das Anschauen eines zweisekündigen Instagram-Reels in dieser Zeit zu einer "Tunnelblick"-Strecke von 10 Metern führen – mit potenziell gefährlichen Folgen.

Die Aktion war Teil einer größeren Initiative von ROADPOL, dem europäischen Netzwerk der Verkehrspolizeien. Ähnliche Kontrollen fanden weltweit vom 2. bis 8. Oktober statt, wobei die Behörden die Gefahren von Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr betonten.

In Mönchengladbach führten die Kontrollen zu Bußgeldern und Verwarnungen wegen verschiedener Verstöße. Die Polizei unterstrich, wie selbst kurze Unachtsamkeiten schwere Unfälle verursachen können. Die Kampagne ist Teil der laufenden Bemühungen, die Zahl der Verkehrstoten durch strengere Einhaltung der Verkehrsregeln zu senken.

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