11 May 2026, 04:03

PENNY stellt bis 2023 komplett auf torffreie Blumenerde um

Ein Garten mit grünen Pflanzen, Bäumen und Erde.

PENNY stellt bis 2023 komplett auf torffreie Blumenerde um

Supermarktkette PENNY stellt bis Mitte 2023 komplett auf torffreie Blumenerde um

Bis Mitte 2023 wird die Supermarktkette PENNY ihr gesamtes Sortiment an Blumenerde auf torffreie Alternativen umstellen. Dadurch verschwinden jährlich über 1,2 Millionen Säcke mit torfbasierter Erde aus den Regalen. Die Gewinnung von Torf schadet der Umwelt, da Moore als wichtige Kohlenstoffspeicher fungieren und eine zentrale Rolle für das Klima spielen.

Torf ist nach wie vor ein gängiger Bestandteil in Gartenerzeugnissen und macht in herkömmlicher Blumenerde oft bis zu 90 Prozent des Inhalts aus. Doch nachhaltige Alternativen machen torffreies Gärtnern heute zugänglicher denn je. PENNYs Entscheidung reiht sich in die wachsenden Bestrebungen ein, die Abhängigkeit von Torf zu verringern – ein Rohstoff, der in unberührtem Zustand entscheidend zum Klimaschutz beiträgt.

Der Händler, der in Deutschland rund 2.130 Filialen betreibt und über 30.000 Mitarbeiter beschäftigt, erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 9,5 Milliarden Euro. Die neue torffreie Universalerde wird im ersten Halbjahr 2023 erhältlich sein und markiert damit den vollständigen Umstieg der Marke.

Die Umstellung fällt zusammen mit der Aktionswoche „Torffrei Gärtnern“ in Deutschland, die vom 28. Februar bis 8. März stattfindet. Die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstützte Kampagne fördert nachhaltige Gartenpraktiken. PENNY beteiligt sich als offizieller Partner und unterstreicht damit sein Engagement für die Reduzierung des Torfverbrauchs.

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Durch den Verzicht auf torfbasierte Produkte entfernt das Unternehmen Millionen von Säcken aus seiner Lieferkette – Jahr für Jahr. Mit der Umstellung auf torffreie Alternativen unterstützt PENNY nicht nur übergeordnete Umweltziele, sondern kommt auch der wachsenden Kundennachfrage nach grüneren Produkten nach. Die Kampagne zeigt zudem, wie Unternehmen und staatliche Initiativen gemeinsam Nachhaltigkeit vorantreiben können.

Quelle