Paris Jackson kämpft um Erbe und Wahrheit im Michael-Jackson-Biopic
Ein Rechtsstreit ist zwischen Paris Jackson und den Testamentsvollstreckern des Nachlasses ihres Vaters über Finanzen und einen neuen Biopic entbrannt. Im Mittelpunkt des Konflikts stehen Ansprüche auf ihr Erbe sowie die Verwaltung des Vermächtnisses von Michael Jackson – 17 Jahre nach seinem Tod. Da der Nachlass noch immer in der Nachlassabwicklung gebunden ist, verschärft sich die angespannte Situation weiter.
Der Michael-Jackson-Biopic Michael soll bald in die Kinos kommen. Jaafar Jackson übernimmt darin die Rolle des Popstars, während Colman Domingo und Nia Long seine Eltern spielen. Miles Teller schlüpft in die Figur von John Branca, Michael Jacksons ehemaligem Anwalt und einem der Testamentsvollstrecker des Nachlasses.
Paris Jackson hat öffentlich die Richtigkeit des Films infrage gestellt und von den Nachlassverwaltern mehr Transparenz gefordert. Zudem bestreitet sie die Angabe des Nachlasses, sie habe im Laufe der Jahre Leistungen in Höhe von 65 Millionen Dollar erhalten. Die Anwälte des Nachlasses warfen ihr daraufhin in einer Eingabe vom 19. März vor, sie inszeniere "pressefototaugliche Auftritte für die Boulevardblätter" und "stolziere in Verhandlungsräume hinein".
Ein Richter hat kürzlich einen Zeitplan für die Vorlage von Ausgabenberichten durch den Nachlass genehmigt. Die Testamentsvollstrecker Branca und McClain müssen ihre Abrechnung für das Jahr 2025 bis April 2027 einreichen. Das seit Michael Jacksons Tod 2009 laufende Nachlassverfahren hält den Nachlass nun seit fast zwei Jahrzehnten unter gerichtlicher Aufsicht.
Paris ist eines von vier Geschwistern – neben Prince, Bigi (ehemals bekannt als Blanket) und ihr selbst. Die internen Familienstreitigkeiten überschneiden sich mittlerweile mit den finanziellen und kreativen Entscheidungen des Nachlasses und erschweren so die Veröffentlichung des Biopics.
Der Rechtsstreit zwischen Paris Jackson und den Testamentsvollstreckern des Nachlasses bleibt vorerst ungelöst. Während die richterliche Entscheidung mehr Zeit für die finanzielle Berichterstattung einräumt, geht die Veröffentlichung des Biopics wie geplant voran. Das Ergebnis dieses Konflikts könnte maßgeblich beeinflussen, wie Michael Jacksons Vermächtnis in den kommenden Jahren verwaltet – und dargestellt – wird.






