31 May 2026, 16:03

Paderborner Forscher nutzen Sonnenlicht für revolutionären grünen Wasserstoff

Neue Regelung für das grüne Wasserbehandlungsprodukt

Paderborner Forscher nutzen Sonnenlicht für revolutionären grünen Wasserstoff

Forscher der Universität Paderborn starten ein neues Projekt zur Erzeugung von grünem Wasserstoff mithilfe von Solarenergie und kohlenstoffbasierten Materialien. Die Initiative mit dem Titel C2-SPORT zielt darauf ab, Wasser durch Sonnenlicht in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten und bietet damit eine sauberere Alternative zu den bisher von fossilen Brennstoffen abhängigen Verfahren. Rund 20.000 Euro an Fördergeldern werden die Arbeit unterstützen, die im April nächsten Jahres beginnen soll.

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Das Projekt lässt sich von der natürlichen Photosynthese inspirieren und nutzt dabei ein als direktes Z-Schema bekanntes Verfahren. Dieser Ansatz basiert auf kohlenstoffbasierten Halbleitern, die sowohl hochwirksam als auch kostengünstig für photokatalytische Reaktionen sind. Ziel ist es, eine nachhaltige Methode zur Wasserstofferzeugung zu entwickeln, die nicht auf herkömmliche Energiequellen angewiesen ist.

Das Institute for Advanced Study der Universität Paderborn wird die Forschung leiten und die Zusammenarbeit über Fachdisziplinen und Ländergrenzen hinweg fördern. Gastwissenschaftler von Universitäten in Australien und China werden sich dem Team anschließen und internationales Fachwissen in das Projekt einbringen. Das Institut ist für seinen Fokus auf innovative Forschung durch globale Partnerschaften bekannt.

Derzeit basiert der Großteil der Wasserstoffproduktion auf fossilen Brennstoffen. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien könnten saubere Alternativen wie diese solarbetriebene Methode eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung von Emissionen spielen.

Das C2-SPORT-Projekt wird einen neuen Weg zur Erzeugung von grünem Wasserstoff erforschen, der auf Sonnenlicht und Kohlenstoffmaterialien setzt. Bei Erfolg könnte die Technik dazu beitragen, die Wasserstoffherstellung von fossilen Brennstoffen unabhängiger zu gestalten. Die Erkenntnisse könnten zudem die Anwendung kohlenstoffbasierter Halbleiter in nachhaltigen Energiesystemen vorantreiben.

Quelle