Osterfeuer im Ennepe-Ruhr-Kreis: Behörden warnen vor extremer Brandgefahr durch Trockenheit
Lotta AlbrechtOsterfeuer im Ennepe-Ruhr-Kreis: Behörden warnen vor extremer Brandgefahr durch Trockenheit
Mit dem nahenden Osterfest appellieren die Behörden an besondere Vorsicht im Umgang mit den traditionellen Osterfeuern. Trockenes Wetter hat im Ennepe-Ruhr-Kreis Böden und Vegetation gefährlich ausgedörrt. In den vergangenen Jahren gerieten Brände immer wieder außer Kontrolle, verursachten Verletzungen und belasteten die Rettungskräfte stark.
Die Region leidet seit Wochen unter ausbleibendem Regen, wodurch Felder und Wälder ein hohes Brandrisiko aufweisen. Bereits sind mehrere Waldbrände aufgrund der trockenen Bedingungen ausgebrochen. Die Behörden warnen, dass selbst kleine Funken sich rasant ausbreiten könnten.
Bevor ein Osterfeuer entzündet wird, müssen Anwohner die örtlichen Vorschriften prüfen und gegebenenfalls eine Genehmigung einholen. Das Feuer sollte an einem sicheren Ort errichtet werden – fernab von Gebäuden, Bäumen und Stromleitungen. Nur trockenes, unbehandeltes Holz darf verwendet werden, da behandeltes Material oder Müll schädliche Dämpfe freisetzen kann.
Um Tiere zu schützen, sollte der Holzhaufen erst kurz vor dem Anzünden umgeschichtet werden. Sobald das Feuer brennt, muss es ständig überwacht werden, mit Wasser oder Feuerlöschern in Reichweite. Nach dem Fest müssen alle Glutreste vollständig gelöscht sein, bevor der Platz verlassen wird.
Unkontrollierte Osterfeuer führten in der Vergangenheit zu Verletzungen und unnötigen Einsätzen der Feuerwehr. Die diesjährige extreme Trockenheit verschärft die Lage zusätzlich. Die Einhaltung der Sicherheitsregeln hilft, Unfälle zu vermeiden und sowohl Menschen als auch die Umwelt zu schützen.






