Ole Book übernimmt als neuer BVB-Sportdirektor – was jetzt kommt
Borussia Dortmund stellt Ole Book als neuen Sportdirektor vor
Die offizielle Bestätigung erfolgte am Montag – nur einen Tag nach dem Abschied von Sebastian Kehl. Book übernimmt eine Position, die in den vergangenen Jahren zunehmend strategischer geworden ist und sich auf kluge Transfers sowie langfristige Planung konzentriert.
Erste Gespräche zwischen Dortmund und Book fanden bereits im Januar statt. Sein Ruf als scharfer Talentspäher, den er sich während seiner Zeit bei SV Elversberg erarbeitet hat, dürfte bei der Entscheidung eine Rolle gespielt haben. Seit Montag ist er offiziell im Amt und beschrieb seinen ersten Tag als geprägt von Vorstellungsrunden mit dem Team und ersten Abstimmungen.
Book hat bereits zentrale Aufgaben in Angriff genommen, darunter Gespräche mit Verteidiger Nico Schlotterbeck über eine mögliche Vertragsverlängerung. Er ist überzeugt, dass seine Vision mit den Erwartungen des Vereins an einen Sportdirektor übereinstimmt. Im Gegensatz zu anderen Neulingen in solchen Positionen rechnet er nicht mit einer langen Einarbeitungsphase.
Die Rolle selbst hat sich während Kehls fünfjähriger Amtszeit gewandelt. Angesichts begrenzter finanzieller Mittel setzte der Klub auf gezielte Investitionen und selektive Verpflichtungen. Kehls Herangehensweise zeigte sich etwa in jüngsten Äußerungen, als er einen ablösefreien Rückkehr von Jadon Sancho 2026 nicht ausschloss. Book erbt nun diese Strategie und muss ehrgeizige Ziele mit wirtschaftlicher Realität in Einklang bringen.
Books Ankunft leitet eine neue Phase in Dortmunds Transferpolitik ein. Seine ersten Schritte – wie die Gespräche mit Schlotterbeck – deuten auf einen praktischen Führungsstil hin. Nun wird sich zeigen, wie seine Methoden den Kader in den kommenden Spielzeiten prägen werden.






