03 April 2026, 04:03

NRW verzeichnet 2023 den höchsten Inflationswert des Jahres – doch die Preise steigen ungleichmäßig

Detailierte alte Karte von Weimar, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit begleitendem Text über die Bevölkerung und Merkmale der Stadt.

Inflationsrate in NRW erreicht Jahreshoch - NRW verzeichnet 2023 den höchsten Inflationswert des Jahres – doch die Preise steigen ungleichmäßig

Verbraucherpreise in Nordrhein-Westfalen (NRW) stiegen im September 2023 um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat – der höchste Jahresinflationswert des Landes für das Jahr 2023. Im August hatte die Teuerungsrate noch bei 2,0 Prozent gelegen. Betroffen von den Preisanstiegen waren verschiedene Waren und Dienstleistungen, von Lebensmitteln bis hin zu Unterkünften.

Die Lebensmittelpreise in NRW zogen spürbar an: Insgesamt verteuerten sich Nahrungsmittel im September 2023 um 2,1 Prozent. Besonders stark stieg der Preis für Obst, das im Jahresvergleich um 7,1 Prozent teurer wurde. Auch Milchprodukte und Eier legten im Preis zu, wenn auch moderater mit 3,8 Prozent.

Einen ähnlichen Aufwärtstrend verzeichneten die Kosten für Unterkünfte, die um 7,2 Prozent stiegen. Versicherungsdienstleistungen folgten mit einem Plus von 6,4 Prozent. Eine Ausnahme bildete hingegen Heizöl, dessen Preis im Vergleich zu September 2022 um 5,5 Prozent sank.

Die aktuellen Zahlen stehen im Kontrast zu früheren Inflationstrends: 2022 hatte NRW noch eine Jahresinflation von 7,1 Prozent verzeichnet – deutlich höher als die 2,3 Prozent im September 2023. Bis März 2026 hatte sich die Teuerungsrate im Jahresvergleich weiter auf 2,7 Prozent abgeschwächt und lag damit im unteren Bereich im Vergleich zu anderen Bundesländern wie Hessen (2,9 Prozent) oder Bayern (2,8 Prozent).

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Inflationsdaten für September 2023 in NRW zeigen ein gemischtes Bild: Während bestimmte Kategorien wie Obst und Unterkünfte deutliche Preissprünge verzeichneten, verbilligte sich Heizöl. Zwar markierte die Gesamtinflation von 2,3 Prozent den höchsten Wert des Jahres, doch blieb sie deutlich unter dem Spitzenwert von 7,1 Prozent aus 2022. Die Entwicklung deutet auf eine allmähliche Entspannung der Preisdynamik im Land hin.

Quelle