03 March 2026, 16:24

Neuss rüstet Schulen mit elektronischen Schlössern und Kameras nach Vorfall nach

Eine lange Reihe von Spinden in einem Schulflur mit einem gefliesten Boden, einer Wand im Hintergrund, einer Decke mit Lampen oben und ein paar Gegenständen drumherum.

Neuss rüstet Schulen mit elektronischen Schlössern und Kameras nach Vorfall nach

Neuss verschärft Sicherheitsvorkehrungen an Schulen nach alarmierendem Vorfall

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Nach einem besorgniserregenden Zwischenfall im vergangenen Jahr führt Neuss an seinen Schulen strengere Sicherheitsmaßnahmen ein. Ein Fremder war damals in einer Schultoilette aufgefunden worden, woraufhin die lokalen Behörden umgehend handelten. Nun werden unter anderem elektronische Schlösser und Videoüberwachung installiert, um ähnliche Vorfälle künftig zu verhindern.

Der Vorfall ereignete sich, als Schüler einer Neusser Schule einen unbekannten Mann in den Toilettenräumen entdeckten. Die Schulleitung sperrte den Mann bis zum Eintreffen der Polizei ein, sodass niemand zu Schaden kam. Der Sicherheitsverstoß offenbarten jedoch gravierende Schwachstellen, die dringend behoben werden mussten.

Als Reaktion darauf statten die Stadtverantwortlichen nun die Toilettenbereiche in 14 Schulen mit elektronischen Sicherheitssystemen aus. An einer Schule ist das System bereits im Einsatz, die meisten anderen folgen während der Osterferien. Zudem haben die Schulen höhere Zäune, verbesserte Verschlusssysteme und Videoüberwachung beantragt, um den Schutz weiter zu verstärken.

Die Neusser Behörden werden die Bedürfnisse jeder Schule einzeln prüfen und besonders gefährdete Standorte priorisieren. Heute kommt der Schulausschuss zusammen, um über weitere Sicherheitsaufrüstungen zu beraten. Ziel ist es, sensible Bereiche rund um die Uhr für Unbefugte unzugänglich zu machen.

Die neuen Sicherheitsvorkehrungen sind eine direkte Folge des Toiletten-Zwischenfalls im vergangenen Jahr, der Lücken im Schutzkonzept aufgedeckt hatte. Mit elektronischen Schlössern und weiteren Nachrüstungen will Neuss unbefugten Zutritt verhindern. Die Verantwortlichen werden die Anträge weiterhin prüfen, um langfristig für die Sicherheit von Schülern und Personal zu sorgen.