Neues Tonabbauprojekt in Diebrock: Bürgerbeteiligung bis März 2026 läuft
Anna FuchsNeues Tonabbauprojekt in Diebrock: Bürgerbeteiligung bis März 2026 läuft
Ein neues Tonabbauprojekt in Diebrock im Kreis Herford nimmt Gestalt an, nachdem die Stork Tongruben- und Transportunternehmen GmbH einen Antrag auf Genehmigung eingereicht hat. Das Vorhaben durchläuft nun ein öffentliches Prüfverfahren, das auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung umfasst. Dabei erhalten Anwohner die Möglichkeit, die Pläne einzusehen und dazu Stellung zu nehmen.
Mit dem Antrag des Unternehmens beginnt die gesetzlich vorgeschriebene Phase der Bürgerbeteiligung. Vom 27. Februar 2026 bis zum 27. März 2026 liegen die Planunterlagen an zwei Standorten zur Einsicht aus: im Kreishaus Herford und im Technischen Rathaus der Stadt Herford. Wer nicht persönlich vorbeikommen kann, hat die Möglichkeit, die Dokumente online über das Umweltverträglichkeitsprüfungsportal von Nordrhein-Westfalen einzusehen.
Anwohner und Beteiligte haben nach Ablauf der Auslegungsfrist einen Monat Zeit, offizielle Einwände vorzubringen. Zwar liegt bis März 2026 noch keine offizielle Zahl der Einsprüche vor, doch deuten lokale Berichte auf ein reges bürgerliches Engagement hin – etwa durch Initiativen, die das Projekt ablehnen oder kritisch hinterfragen.
Die Umweltverträglichkeitsprüfung bildet einen zentralen Bestandteil des Genehmigungsverfahrens. Sie stellt sicher, dass mögliche Auswirkungen auf die Umgebung bewertet werden, bevor mit den Arbeiten begonnen wird.
Die öffentliche Auslegungsfrist läuft bis Ende März, sodass die Bürger ausreichend Zeit haben, sich ausführlich mit dem Vorhaben zu befassen. Eventuelle Einwände müssen im Anschluss innerhalb eines Monats eingereicht werden und werden die weiteren Schritte für die Tonabbaupläne in Diebrock maßgeblich beeinflussen.






