18 March 2026, 00:10

Netflix und die Sussexes: Warum die Millionendeals jetzt bröckeln

Logo der Partnership for Public Service mit einem blauen Kreis mit einem wei├čen Stern, umgeben von einem wei├čen Rahmen, und fetter schwarzer Schrift auf einem wei├čen Hintergrund.

Accusations and Waning Trust? - Netflix und die Sussexes: Warum die Millionendeals jetzt bröckeln

Die Partnerschaft zwischen Netflix und Prinz Harry sowie Meghan Markle steht nach fünfeinhalb Jahren auf unsicherem Grund. Die Produktionsfirma des Paares, Archewell Productions, hat deutlich weniger Projekte umgesetzt als erwartet. Während andere prominente Produzenten wie Shonda Rhimes oder Ryan Murphy Dutzende Formate auf den Markt gebracht haben, sind von den Sussexes bisher nur eine Handvoll Produktionen entstanden.

Der exklusive Vertrag, der 2020 unterzeichnet wurde, läuft im August 2025 in eine weniger verbindliche "First-Look"-Vereinbarung über. Berichten zufolge wächst bei Netflix die Unzufriedenheit über die zögerliche Umsetzung und die Arbeitsweise des Paares.

Seit 2020 hat Archewell Productions lediglich drei Hauptprojekte veröffentlicht: die Dokumentation Harry & Meghan, den inzwischen eingestellten Podcast Archetypes sowie die Lifestyle-Serie With Love, Meghan. Zum Vergleich: Die Netflix-Deals mit anderen großen Produzenten brachten deutlich mehr Inhalt hervor, darunter mehrere Staffeln von Bridgerton und Inventing Anna. Brancheninsider zufolge blieb die Leistung der Sussexes hinter den Erwartungen zurück.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Laut Angaben aus dem Unternehmen soll es intern Ärger über das Auftreten des Paares in Meetings geben. Meghan wird vorgeworfen, Harry ins Wort zu fallen oder seine Ideen umzuformulieren, außerdem soll sie Videoanrufe abrupt verlassen haben. Der Streaming-Riese hat sich zudem leise von Meghans Lifestyle-Marke As Ever distanziert – trotz früherer Behauptungen, der Rückzug sei geplant gewesen. Die nicht verkauften Waren der Marke sollen einen Wert von etwa zehn Millionen US-Dollar haben.

Zwei Filmprojekte von Archewell befinden sich noch in Entwicklung, doch die Fortschritte sind langsam. Gerüchten zufolge könnte das öffentliche Interesse an der royalen Vergangenheit der Sussexes bei Netflix bereits erschöpft sein. CEO Ted Sarandos soll scherzhaft geäußert haben, er nehme Meghans Anrufe nur noch entgegen, wenn ein Anwalt anwesend sei – eine Aussage, die Netflix jedoch dementiert hat.

Während die exklusive Zusammenarbeit demnächst ausläuft, halten Teile der Unterhaltungsbranche offenbar Abstand. Bedenken hinsichtlich der Arbeitsweise des Paares und der wahrgenommenen geringen Wertigkeit ihrer Projekte verstärken die wachsende Skepsis.

Die Netflix-Partnerschaft der Sussexes steht nun an einem Scheideweg. Mit nur wenigen abgeschlossenen Projekten und zunehmender Branchenkritik signalisiert der Wechsel zu einer "First-Look"-Vereinbarung 2025 eine klare Reduzierung des Engagements. Ob Archewell Productions wieder an Fahrt aufnehmen kann, bleibt abzuwarten.

Quelle