Münzraub in Gelsenkirchen: Prozess gegen flüchtige Diebe beginnt
Vor dem Landgericht Wuppertal hat der Prozess um den Diebstahl seltener Sammelmünzen auf der jährlichen Gelsenkirchener Münzbörse begonnen. Der Raub ereignete sich im Februar 2025 – zwei Tatverdächtige müssen sich nun, nach mehr als sechs Monaten auf der Flucht, vor Gericht verantworten.
Der Vorfall spielte sich während der Gelsenkirchener Münzbörse ab, wo 240 Münzen im Wert von 15.000 Euro gestohlen wurden. Augenzeugen unter den anwesenden Polizisten beobachteten den Diebstahl und versuchten sofort, die Täter zu stoppen. Doch das Duo – ein 28-jähriger Mann und eine 25-jährige Frau – konnte fliehen, bevor die Beamten sie festnehmen konnten.
Über ein halbes Jahr blieben die Verdächtigen unauffindbar. Erst nach monatelanger Fahndung gelang es den Ermittlern, ihre Spur aufzunehmen und sie schließlich in Gelsenkirchen zu verhaften. Nun müssen sie sich wegen schweren Raubes verantworten.
Stand März 2026 wurden keine weiteren Personen in Zusammenhang mit dem Fall angeklagt. Im Laufe des Verfahrens wird über das Schicksal der beiden Angeklagten entschieden, die in den hochwertigen Diebstahl in Gelsenkirchen verwickelt sind.
Das Gericht wird nun prüfen, ob die Beschuldigten des schweren Raubes schuldig gesprochen werden. Bei einer Verurteilung drohen ihnen empfindliche Strafen nach deutschem Recht. Die gestohlenen Münzen wurden bisher nicht wiedergefunden.






