Mönchengladbachs Energiekosten explodieren trotz gleichbleibendem Verbrauch
Lotta AlbrechtMönchengladbachs Energiekosten explodieren trotz gleichbleibendem Verbrauch
Mönchengladbachs aktueller Energiebericht zeigt deutlichen Kostensprung bei stabilem Verbrauch
Laut dem jüngsten Energiebericht der Stadt Mönchengladbach sind die Energiekosten trotz weitgehend konstantem Verbrauch stark angestiegen. Für die Versorgung ihrer Gebäude gab die Kommune 2024 rund 10,7 Millionen Euro aus – ein Anstieg von 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtverbrauch von Erdgas und Strom blieb hingegen nahezu unverändert.
Der Strombedarf in den städtischen Liegenschaften lag 2024 bei 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) und entsprach damit dem Vorjahresniveau. Fast die Hälfte dieses Verbrauchs entfiel auf Schulen. Auch der Erdgasverbrauch zeigte kaum Veränderungen und blieb bei 50,4 Millionen kWh, während der Verbrauch von Heizöl von 4,75 auf 6 Millionen kWh anstieg.
Ein großes Projekt zur Modernisierung der Beleuchtung kostete die Stadt etwa 850.000 Euro, wobei die Hälfte der Summe durch eine Bundesförderung gedeckt wurde. Der CO₂-Fußabdruck der kommunalen Gebäude blieb mit 16.643 Tonnen CO₂-Äquivalenten nahezu identisch zum Wert von 2023.
Der Bericht betont die laufenden Bemühungen zur Steigerung der Energieeffizienz. In den vergangenen zwei Jahren wurden die Teams für Energiemonitoring und Gebäudeautomation ausgebaut. Für die Jahre 2026 bis 2028 sind weitere Maßnahmen geplant, darunter die Modernisierung von Heizungsanlagen und die Installation von Solaranlagen. Welche Schulen konkret davon profitieren werden, ist jedoch noch unklar.
Trotz stabiler Verbrauchswerte sieht sich die Stadt mit höheren Energiekosten konfrontiert. Geplante Projekte zielen darauf ab, die langfristigen Ausgaben zu senken und die Emissionen zu reduzieren. Nähere Informationen zu konkreten Maßnahmen, darunter Schulmodernisierungen, sollen in künftigen Berichten folgen.






