Mönchengladbachs Bürger entscheiden über Olympia-Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region
Jonas WagnerMönchengladbachs Bürger entscheiden über Olympia-Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region
Mönchengladbach stimmt über mögliche Olympiapläne ab
Mönchengladbach bereitet sich auf einen entscheidenden Bürgerentscheid über seine Rolle bei einer möglichen Bewerbung für die Olympischen Spiele vor. Die Einwohner entscheiden, ob sich die Stadt dem Vorhaben der Region Rhein-Ruhr anschließen soll, die Spiele 2036, 2040 oder 2044 auszurichten. Die Abstimmung findet ausschließlich per Briefwahl statt; die Stimmabgaben müssen bis zum 15. April, 16:00 Uhr, eingegangen sein.
Im Mittelpunkt des Referendums steht eine zentrale Frage: Soll Mönchengladbach die regionale Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele unterstützen? Bei einem positiven Ausgang würde die Stadt Hockey-Wettbewerbe im HockeyPark und im Borussia-Park austragen.
Wahlberechtigt sind deutsche und EU-Bürger ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Mönchengladbach. Die Wahlunterlagen – darunter Stimmzettel, blaue Umschläge, Wahlscheine, rote Rückumschläge und Informationsbroschüren – werden zwischen dem 16. und 29. März verschickt.
Damit das Ergebnis Gültigkeit erlangt, müssen mindestens 10 Prozent der Wahlberechtigten (etwa 20.400 Personen) mit "Ja" stimmen. Eine einfache Mehrheit reicht allein nicht aus. Die Auszählung der Stimmen beginnt zentral ab dem 19. April, 16:00 Uhr.
Das Ergebnis wird darüber entscheiden, ob Mönchengladbach Teil der Rhein-Ruhr-Bewerbung wird. Bei einer Zustimmung könnte die Stadt eine Gastgeberrolle bei künftigen Olympischen Spielen übernehmen. Die endgültige Entscheidung hängt davon ab, ob sowohl die Mindestbeteiligung als auch eine Mehrheit der Stimmen erreicht werden.






