21 March 2026, 06:03

Mönchengladbach baut siebte Gesamtschule – Elternjubel über neue Lernorte ab 2028

Ein detailliertes architektonisches Zeichnung eines mehrfenstrigen Schulgebäude-Siteplans mit begleitendem Text und Layout-Spezifikationen.

Mönchengladbach baut siebte Gesamtschule – Elternjubel über neue Lernorte ab 2028

In Mönchengladbach entsteht nach großer Nachfrage von Eltern eine neue Gemeinschaftsschule. Fast 44 Prozent der ansässigen Familien wünschen sich für ihre Kinder nach der Grundschule einen Platz an einer solchen Schule. Die Stadt hat nun den Bau einer siebten Gesamtschule an der Breite Straße genehmigt; die Arbeiten sollen 2027 beginnen.

Das Projekt reagiert auf das hohe Interesse: Für die ersten 108 Plätze liegen bereits 142 Anmeldungen vor. Um den akuten Bedarf zu decken, wird noch in diesem Sommer ein provisorisches Modulgebäude eröffnet, das die Kapazität von 30 auf 34 Klassen erweitert. Diese Übergangslösung soll später auf 36 Lerngruppen ausgebaut werden, bevor die endgültige Schule fertiggestellt ist.

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Das Münchner Architekturbüro Auer Weber gewann den Gestaltungswettbewerb mit einem Entwurf, der fünf eigenständige Bereiche vorsieht – jeder mit eigenem Innenhof. Ein zentraler Baukörper wird gemeinsame Räumlichkeiten beherbergen, darunter Kunstateliers, ein Selbstlernzentrum und eine Dreifachturnhalle. Die Gesamtkosten für die temporären und dauerhaften Einrichtungen belaufen sich auf geschätzte 130 Millionen Euro.

Der Bau des Hauptgebäudes startet 2027; die ersten Schülerinnen und Schüler werden voraussichtlich 2028/29 einziehen. Anschließend wird die provisorische Anlage abgerissen, und die zweite Bauphase beginnt mit dem Ziel, die Schule bis 2031 vollständig fertigzustellen. Die Stadt bestätigte, dass bis dahin keine weitere Gemeinschaftsschule geplant ist.

Die neue Einrichtung wird die siebte Gesamtschule Mönchengladbachs und kommt dem wachsenden Elternwunsch nach. Durch den stufenweisen Ausbau steigt die Kapazität schrittweise an, bis das endgültige Gebäude 2031 eröffnet wird. Bis dahin sichern die Interimsbauten die Betreuung der steigenden Schülerzahlen.

Quelle