Mittellandkanal bleibt wegen dickem Eis gesperrt – Reedereien leiden unter hohen Verlusten
Miriam KönigMittellandkanal bleibt wegen dickem Eis gesperrt – Reedereien leiden unter hohen Verlusten
Mittellandkanal zwischen Minden und Hannover bleibt wegen dichten Eises gesperrt
Die Schifffahrt auf dem Mittellandkanal zwischen Minden und Hannover ruht weiterhin aufgrund von starkem Eis. Die Sperrung, die erstmals am 25. Januar 2026 gemeldet wurde, ist nun erneut verlängert worden – mit der Folge, dass Binnenschiffer festliegen und täglich hohe Verluste hinnehmen müssen.
Seit Ende Januar hat das Eis den Kanal immer wieder lahmgelegt. Die Behörden verzeichneten zwischen dem 25. Januar und dem 4. Februar 2026 mehrere Unterbrechungen, bevor am 5. Februar eine weitere Verlängerung der Sperre bekannt gegeben wurde.
Da der Schiffsverkehr zum Erliegen gekommen ist, sind Eisdampfer im Einsatz, um die Strecke freizumachen. Ihr Ziel ist es, die Befahrbarkeit der wichtigen Wasserstraße so schnell wie möglich wiederherzustellen.
Im Hafen von Minden sitzen Dutzende Schiffsbesatzungen fest und können keine Güter transportieren. Jeder Tag der Verzögerung kostet die Reedereien zwischen 1.000 und 3.000 Euro an entgangenen Einnahmen.
Die anhaltende Sperrung belastet die Binnenschifffahrt weiter, ein konkretes Datum für die Wiedereröffnung steht noch nicht fest. Während die Frachtunternehmen auf die Freigabe durch die Eisdampfer warten, steigen die finanziellen Verluste für alle, die ihre Ladung nicht bewegen können.






