30 March 2026, 06:04

Minijobber: So viele bezahlte Urlaubstage stehen Ihnen wirklich zu

Balkendiagramm, das wöchentliche Arbeitsstunden von Menschen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Minijobber: So viele bezahlte Urlaubstage stehen Ihnen wirklich zu

Minijobber in Deutschland haben Anspruch auf bezahlten Urlaub – selbst wenn sie nur wenige Tage pro Woche arbeiten. Die genaue Anzahl der Urlaubstage hängt von ihrem Arbeitsmuster ab und lässt sich mit einer einfachen Rechnung ermitteln. Viele wissen jedoch nicht, wie viel Urlaub ihnen nach dem Bundesurlaubsgesetz zusteht.

Nach deutschem Recht erhalten Arbeitnehmer mit einer regulären Sechs-Tage-Woche mindestens 24 bezahlte Urlaubstage pro Jahr. Bei Minijobbern wird der Anspruch entsprechend ihrer wöchentlichen Arbeitstage angepasst. Eine gängige Faustregel lautet: Die Anzahl der wöchentlichen Arbeitstage wird mit vier multipliziert, um den Jahresurlaub zu berechnen.

Ein Minijobber, der beispielsweise zwei Tage pro Woche arbeitet, hätte demnach Anspruch auf acht Urlaubstage. Ergibt die Rechnung eine ungerade Zahl, wird ab einem halben Tag aufgerundet. Kleinere Bruchteile bleiben bestehen und können entweder stundenweise genommen oder bei Beendigung des Jobs ausgezahlt werden.

Nicht alle Minijobber haben einen festen Wochenplan. In solchen Fällen wird der Urlaub anteilig berechnet. Das Minijob-Zentrum stellt einen Online-Rechner zur Verfügung, mit dem Beschäftigte ihren genauen Anspruch ermitteln können. Arbeitgeber dürfen zudem mehr als das gesetzliche Minimum gewähren, wenn dies in Verträgen oder Betriebsvereinbarungen festgelegt ist.

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Die Urlaubsregelungen sorgen dafür, dass Minijobber auch bei unregelmäßigen Arbeitszeiten fair behandelt werden. Die Berechnung ist unkompliziert, und Hilfsmittel erleichtern den Prozess. Nicht genutzte Urlaubsbruchteile können in das nächste Jahr übertragen oder bei Ausscheiden aus dem Job abgerechnet werden.

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