Microsoft baut erstes deutsches Rechenzentrum im Rheinischen Revier bis 2028
Lotta AlbrechtMicrosoft baut erstes deutsches Rechenzentrum im Rheinischen Revier bis 2028
Microsoft hat mit dem Bau seines ersten deutschen Rechenzentrums im rheinischen Braunkohlerevier begonnen. Das Projekt soll bis 2028 fertiggestellt werden.
Die Anlage markiert Microsofts erstes Rechenzentrum in Deutschland. Zudem hat das Unternehmen bereits Genehmigungen für zwei weitere Standorte in Bedburg und Elsdorf-Heppendorf erhalten. Geplant sind zudem drei weitere große Rechenzentren in Grevenbroich, Jüchen sowie ein zweiter Standort in Bedburg.
Der Standort in Bergheim ist Teil eines neuen, 15 Hektar großen Innovationsparks, der Technologieunternehmen anziehen soll. Nach Schätzungen der Verantwortlichen wird das Projekt etwa 2.500 Arbeitsplätze in der Region schaffen. Die Initiative ist Teil umfassender Bemühungen, das ehemalige Bergbaugebiet zu einem Zentrum für digitale Infrastruktur umzugestalten.
Lokale Führungskräfte sehen in der Investition einen entscheidenden Schritt, um weitere Technologieunternehmen in die Region zu locken. Die Größe des Rechenzentrums und sein wirtschaftliches Potenzial wecken Erwartungen an ein langfristiges Wachstum im Rheinischen Revier.
Das erste Microsoft-Rechenzentrum soll 2028 eröffnet werden, während bereits mehrere zusätzliche Standorte in Planung sind. Das eine Milliarde Euro schwere Projekt wird voraussichtlich Tausende Arbeitsplätze schaffen und den Strukturwandel der Region hin zu digitalen Industrien unterstützen. Die lokalen Behörden werben weiterhin für das Gebiet als attraktiven Standort für Technologieinvestitionen.